Aus Northern United werden die Wolverines

Footballer schließen sich dem TuS Rotenburg an

Die Footballer laufen auf den Platz. Einer der Spieler hält dabei eine Flagge mit dem Logo drauf in der Hand.
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Hier noch als Northern United unterwegs, wird sich der Schriftzug auf den Trikots der Footballer fünftig aber ändern.

Nach zahlreichen Fehlern in der Vergangenheit haben sich Rotenburgs Footballer personell neu aufgestellt. Zudem gibt es auch einige weitere Änderungen.

Rotenburg – Mit einem Posting auf der eigenen Facebook-Seite haben die Rotenburger Footballer von Northern United Anfang der Woche etwas Größeres angekündigt – schlicht gehalten mit einem alten, dunklen Farbfernseher im Retro-Stil. Dessen Bildfläche strahlt in mattem Grün, mitten drin der Satz „We Have Something To Tell!“ in Krakelschrift. Was verbirgt sich dahinter? Stefan Amberger, Trainer des Herrenteams, löst das Geheimnis auf: „Wir schließen uns dem TuS Rotenburg an.“

Dies bestätigt dessen Vorsitzender Andreas Weber: „Ich finde es positiv, dass wir uns im TuS Rotenburg breiter aufstellen und den Footballern eine Heimat geben können.“ Mit dem Jahreswechsel wird die Rotenburg Cyclones Sports Family, unter dessen Dach Northern United spielte, aufgelöst und der Football als 15. Sparte des TuS Rotenburg angeboten. Nach einem Treffen beider Seiten im November, bei dem dieser Schritt beschlossen wurde, steht lediglich noch eine Sache aus. „Sie müssen noch ihre Mitgliedschaften im Verein ausfüllen“, erklärt Weber. Diese Vielzahl an neuen Mitgliedern sei für den Verein zum einen gut. Die Jugendlichen hätten dadurch aber auch die Möglichkeit, „die Sportart mal zu wechseln“, erwähnt der ehemalige Bürgermeister der Wümmestadt die Vorteile.

Über die Gründe, weshalb die Verantwortlichen der Cyclones überhaupt diese Richtung eingeschlagen haben, spricht Anton Kukuschkin, der den Club seit kurzem gemeinsam mit Constanze Fuchs-Darley und Amy Darley führt: „Der alte Vorstand hat viel Schmu betrieben und sehr viel falsch gemacht hat.“ Um die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen, „wollten wir einen Trägerverein haben, der gut geführt ist und fest im Sattel sitzt“. Es sei zwar schade, „weil die Cyclones einer der ältesten Football-Vereine Deutschlands sind“, jedoch sei der Anschluss „die richtige Lösung“, bemerkt Kukuschkin, der selbst ab Januar schon wieder aus der Vorstandsarbeit austritt. Für ihn übernimmt Kristian Thonelt gemeinsam mit Fuchs-Darley und Darley die Abteilungsleitung der Footballer im TuS Rotenburg.

Helm an Helm: Im kommenden Jahr treten die Herren in der Landesliga an.

Kukuschkin wiederum will sich stattdessen voll auf die Rolle als Spieler der Herren konzentrieren. Dort wird ohnehin jede Unterstützung gebraucht. Denn: „Wir wollen 2022 wieder voll einsteigen“, heißt es in einem Facebook-Post. Veränderungen gibt es derweil einige. Aufgrund zahlreicher neuer Mitspieler wird das Team nicht mehr in der Ober-, sondern der Landesliga unter der Flagge des TuS Rotenburg auflaufen. Zudem wurde der Name „Northern United“ gestrichen. Stattdessen werden künftig alle Mannschaften unter dem Namen „Rotenburg Wolverines“ (zu deutsch: Vielfraße) antreten. Neu ist ebenfalls das Fünfer-Flag-Team, das erstmals an einem Wettbewerb teilnimmt, der im Turniermodus ausgetragen wird. Zur Erklärung: Beim Flag-Football handelt es sich um ein kontaktloses Spiel für Mädchen und Jungen zwischen acht und 15 Jahren.

Vom diesjährigen Spielbetrieb hatte sich das Team abgemeldet. Aufgrund dessen „haben wir noch mehr alte Hasen verloren“, verrät Amberger und bestätigt, dass einige aus Vechta kommende Spieler mittlerweile zu den Lohne Longhorns gewechselt waren. Während diese mit ihrem Rookie-Team die Meisterschaft in der Landesliga gewannen und künftig in der Verbandsliga auflaufen, trafen sich die Rotenburger in den vergangenen Monaten nur ein bis zweimal in der Woche zum Training. Am Donnerstag stand nun das letzte für dieses Jahr an. Im Januar geht es weiter.

Drei Try-out-Termine in der Bodo-Räke-Halle

Dann findet auch am 9. und 23. Januar sowie am 20. Februar jeweils in der Bodo-Räke-Halle ein Try-out statt – ab 12 Uhr für die U 16, ab 15 Uhr für die U 19 und Herren. „An mehreren Stationen können die Interessierten die verschiedenen Bereiche einfach mal austesten und den Sport kennenlernen“, wirbt Amberger. Gesucht werden zudem auch Spielerinnen für eine Damenmannschaft sowie Trainer. „Bei genügend Anfragen werden wir auch hier die Liga anschreiben“, hofft Rotenburgs Coach auch künftig auf ein weibliches Wolverines-Team.

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