Flügelflitzer kehrt zu Ciwan Walsrode zurück / „Es war eine geile Zeit“

Ercan Baris verlässt den RSV

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Abschied mit einem Lächeln: Ercan Baris (l.).

Kreis Rotenburg - Von Matthias Freese. RotenburgKreis-Rotenburg - Von Matthias Freese. Letzte Saison einer der großen Überraschungen, in dieser Saison nicht richtig in Tritt gekommen – nun verlässt Flügelflitzer Ercan Baris nach anderthalb Jahren die Landesliga-Fußballer des Rotenburger SV und kehrt zu seinem Ex-Verein Ciwan Walsrode aus der Kreisliga des Heidekreises zurück.

„Ich werde es zeitlich nicht mehr schaffen. Der Aufwand mit drei Mal Training die Woche und am Wochenende dem Spiel ist schon sehr groß. Ich baue gerade ein Haus, und im Mai steht noch meine Hochzeit an“, verrät der Dachdecker aus Visselhövede. „Und dann hat sich Ciwan bemüht und Interesse gezeigt, da spielen meine Verwandten und Freunde, ich kenne den Verein ja“, ergänzt er.

Für den Tabellendritten der Landesliga, der immer noch gute Chancen auf den Titel hat, dürfte das ein herber Verlust sein, auch wenn im Verein über Baris’ Wechsel längst nicht alle zuständigen Kräfte Bescheid zu wissen scheinen. Der 26-Jährige betont aber, ohnehin nur einen Vertrag bis zum Winter gehabt zu haben und rechnet fest mit seiner Freigabe: „Wir sind im Guten auseinander. Joschka Kleber (Geschäftsführer des RSV, Anm. d. Red.) meinte, ich kann den Pass die Tage abholen. Deswegen gehe ich nicht davon aus, dass sie sich krumm stellen.“

Baris reifte in der vergangenen Oberliga-Saison zur Stammkraft beim RSV, verlor seinen Posten auf dem Flügel aber in dieser Serie nach drei Punktspielen und saß sieben Spiele in Folge zunächst nur auf der Bank. Erst in den letzten beiden Partien vor der Winterpause stand der schnelle Mittelfeldspieler, der oft nur durch Fouls zu stoppen ist, wieder in der Startelf von Trainer Jan Fitschen. Die Rolle als Bankdrücker mochte er nicht. Auch ein Grund für seinen Wechsel? „Das kommt mit dazu“, gibt er zu. Baris sagt aber auch: „Es war auf jeden Fall eine geile Zeit beim RSV, ich habe eine Menge dazugelernt und viele nette Leute getroffen.“

Mit Ciwan Walsrode peilt er nun den Aufstieg in die Bezirksliga an – der Club liegt als Tabellendritter nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter SV Schülern. „Die Jungs stehen ganz gut da und haben sich jetzt in der Rückrunde sehr starke Spieler geholt, da kann es in meinen Augen nur ein Ziel geben“, meint Ercan Baris schmunzelnd.

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