Remis in Uelzen reicht für den Klassenerhalt

Feiern oder trauern? Das wichtigste Spiel für den RSV

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So möchte RSV-Coach Andre Schmitz seine Spieler in Uelzen sehen – jubelnd, wie hier Stürmer David Airich. Er bestreitet bekanntlich sein letztes Spiel für den RSV.

Rotenburg - Die Personplanungen laufen parallel weiter, da würde der Klassenerhalt die Angelegenheit ohne Frage erleichtern: Ein Remis beim Oberliga-Absteiger SV Teutonia Uelzen genügt dem Rotenburger SV am letzten Spieltag der Fußball-Landesliga (Sonnabend, 16 Uhr), um den Abstieg zu verhindern.

Coach Andre Schmitz wird voraussichtlich die Erfolgself vom 1:0-Sieg gegen Eintracht Celle ins Rennen schicken. „Es gibt keinen Grund, etwas zu ändern“, sagt er vor dem wichtigsten Spiel der Saison.

Uelzen muss eventuell auf zwei Stammkräfte verzichten

Die Konstellation vor dem Finale ist klar: Der Druck liegt beim FC Verden 04, der zeitgleich beim bereits abgestiegenen SV Komet Pennigbüttel ran muss und den Klassenerhalt nur schaffen kann, wenn er gewinnt und der RSV in Uelzen verliert. Einen Spion wollen die Rotenburger derweil nicht nach Pennigbüttel schicken. „Das machen wir nicht“, betont Schmitz. „Wir gucken nur auf uns und vertrauen auf unsere Stärken. Wir haben durch den Sieg gegen Celle Selbstvertrauen ohne Ende getankt, müssen aber wieder genauso viel investieren.“

Schmitz rechnet nicht damit, dass die zuletzt etwas schwächelnden Teutonen die Partie auf die leichte Schulter nehmen. „Die lassen sich nicht hängen. Für mich war Uelzen neben Celle sowieso die Mannschaft, die gegen uns den besten Fußball gespielt hat“, denkt der Coach an das 1:3 im Hinspiel. Da Uelzens Reserve in der Bezirksliga jedoch noch nicht gesichert ist, ist es denkbar, dass – wie schon in den letzten Spielen – die beiden Stammkräfte Evgenij Krasnikov und Philipp Hatt wieder im Landesliga-Kader fehlen.

Das Gerüst steht - unabhängig von der Klasse

Ein paar Ausfälle hat auch der RSV zu beklagen: Tim Ebersbach (Bänderriss), Patrick Peter (Bauchmuskelzerrung) und Klejdi Jazaj (Fußprobleme) werden nicht aktiv mitmischen. Auch Sebastian Lauridsen gehört nicht mehr zum Kader. Tom Knaak wird erneut als Ersatzkeeper auf dem Bogen stehen und auch künftig die Nummer zwei sein, während Lauridsen das Angebot gemacht worden ist, dann für die Zweite in der Kreisliga das Tor zu hüten.

Auch Dennis Gräbnitz spielt bekanntlich keine Rolle mehr bei Schmitz. Dafür aber wohl künftig beim Bezirksligisten Germania Walsrode. „Er hat denen die Zusage gegeben. Der Wechsel ist fix, eine Einigung zwischen den Vereinen ist nur noch Formsache“, verrät der RSV-Coach und künftige sportliche Leiter. Eine weitere Stammkraft hat derweil seine Zusage gegeben: Flügelspieler Atilla Iscan bleibt an der Wümme. „Er fühlt sich wohl bei uns und hat verlängert“, berichtet Schmitz. Für die nächste Saison sucht er aber „noch einen Stürmer und mindestens zwei große Spieler“. Auch fehlt aus dem bisherigen Kader noch die eine oder andere Zusage beziehungsweise Entscheidung – das Gerüst steht jedoch unabhängig von der Klasse.

maf

Der RSV setzt zum Auswärtsspiel in Uelzen einen Reisebus ein – Fans können mitfahren. Abfahrt auf dem Parkplatz am Ahe-Stadion ist Sonnabend um 12.45 Uhr.

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