Mickelat stellt seine Qualität unter Beweis

Fast 38 Jahre alt – aber wertvoller denn je

Auf dem Weg zur Bank: Torschütze Björn Mickelat schreit seine Freude nach dem Rotenburger Ausgleich zum 2:2 gegen Bornreihe heraus. - Foto: Freese
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Auf dem Weg zur Bank: Torschütze Björn Mickelat schreit seine Freude nach dem Rotenburger Ausgleich zum 2:2 gegen Bornreihe heraus.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Zweimal zeigte Nico Eden Glanzparaden und entschied das Duell gegen Björn Mickelat in der ersten Halbzeit für sich. Doch in der entscheidenden Phase des Spiels vernaschte der erfahrene Stürmer des Rotenburger SV den Keeper des SV Blau-Weiß Bornreihe doppelt und garantierte seinen Gastgebern in der Fußball-Landesliga damit den Punktgewinn beim 2:2 (0:1). „Das sind die Momente, weshalb ,Micky‘ unverzichtbar ist. Er hat allen bewiesen, wie wichtig er ist“, betonte Coach Tim Ebersbach.

Was für ein Theater vor dem Strafstoß, den Mickelat zum 1:2 verwandelte (74.)! Da tänzelte Torwart Eden wie wild um den Schützen herum, um vor dem Schuss noch mal an den Ball zu kommen – überflüssige Psychospielchen. Mickelat rückte das Spielgerät nicht heraus, blieb cool und schob ins rechte Eck ein.

Ein wahrer Geniestreich sollte sein Freistoß in der Nachspielzeit werden. „Ich habe gesehen, dass sich einer aus der Mauer herausgelöst hatte. Aber aus mehr als 20 Metern mit der Innenseite zu schießen, ist auch nicht gang und gäbe“, merkte der langjährige Oberligaspieler selbst schmunzelnd an. „Er hat eben eine super Übersicht und macht auch aus dem Nichts noch was“, lobte Ebersbach den inzwischen vierfachen Saisontorschützen, dem seine fast 38 Jahre nicht anzumerken sind. Ebersbach spricht dabei vom „Pizarro-Effekt“ und meint damit auch die Rolle seines ehrgeizigen Team-Seniors neben dem Platz. „Auf ihn kann ich mich hundertprozentig verlassen.“ Bei einer Trainingseinheit hatte Mickelat den Coach auch bereits vertreten. Schließlich hatte er vor seiner Rückkehr vier Jahre lang beim TuS Zeven als Übungsleiter den Hut auf.

Aus seiner Verletzungspause ist Mickelat, der zwei Spiele wegen einer Innenbanddehnung im Knie pausieren musste, gut erholt herausgekommen. Die Niederlage gegen den SV Emmendorf am Reformationstag hatte ihn dabei „schon gewurmt“, weil beste Chancen ungenutzt blieben. „Aber das muss jetzt die Wende gewesen sein. Wir haben uns nicht aufgegeben und können mit breiter Brust auftreten“, glaubt er selbst.

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