Landesliga-Fußballerinnen des MTV Jeddingen siegen im Bezirkspokalfinale 6:4 / „Ein tolles Abschiedsgeschenk“

„Familienunternehmen“ ist nicht zu schlagen

Grund zum Jubeln: Die Landesliga-Kickerinnen des MTV Jeddingen gewannen im vergangenen Jahr den Bezirkspokal. Im Finale siegten sie trotz eines zwischenzeitlichen 1:3-Rückstands gegen Ligakonkurrent TSV Stelle mit 6:4. ·
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Grund zum Jubeln: Die Landesliga-Kickerinnen des MTV Jeddingen gewannen im vergangenen Jahr den Bezirkspokal. Im Finale siegten sie trotz eines zwischenzeitlichen 1:3-Rückstands gegen Ligakonkurrent TSV Stelle mit 6:4. ·

Start-Nr. 18: Kreis-Rotenburg - JEDDINGEN · Die Landesliga-Fußballerinnen des MTV Jeddingen bestachen in der vergangenen Saison durch gute Leistungen im Bezirks- pokal. Nach spannenden Duellen sicherten sie sich am Ende verdient den „Pott“. Jeddingen wurde damit nach 1996 und 2005 bereits zum dritten Mal Bezirkspokalsieger.

„Das war ein tolles Abschiedsgeschenk. Unsere Mädels sind geschlossen aufgetreten und haben gekämpft“, erinnert sich Rudi Bähr gerne zurück. Das Trainergespann Bähr und Schwiegervater Jürgen Bremer hatte bereits im Vorfeld bekanntgegeben, dass nach Saisonende Schluss ist. Seit dieser Spielzeit hat nun Coach Oluwolé Olomu das Zepter in der Hand.

Den Pokalwettbewerb gestaltete Jeddingen sehr torreich. Zunächst gewann das Team mit 4:3 beim SV RW Cuxhaven, anschließend wurde ein 8:0 beim SV Böhme gefeiert. Am Osterwochenende musste die Bähr-Elf gleich doppelt antreten und machte nach Siegen beim TSV Timke (2:0) und gegen die SG Bassen/Posthausen (4:2) den Finaleinzug perfekt. Im Endspiel gegen Ligakonkurrent TSV Stelle bewies Jeddingen Moral und hatte letztendlich den längeren Atem. Das Team ging zwar früh in Führung, lief dann aber einem 1:3-Rückstand hinterher. Erst mit dem Pausenpfiff kam die Mannschaft wieder heran und drehte den Spieß noch auf 6:4 um.

Dabei hatte die Mannschaft zuvor noch einen herben Rückschlag zu verarbeiten, denn nach einer verpatzten Vorsaison mussten die Spielerinnen in den sauren Apfel beißen und nach vierjähriger Zugehörigkeit in der Oberliga Niedersachsen den Gang in die Landesliga antreten. Abgesehen von der neuen Liga gab es weitere Veränderungen: Trainer Rudi Bähr hatte mit Jürgen Bremer Verstärkung an der Seitenlinie erhalten. Zudem übernahm Bremers Frau Margitta das Torwarttraining und stand selbst auch noch aktiv auf dem Platz. Die Mannschaft entwickelte sich somit zu einem „Familienunternehmen“, denn Rudi Bähr heiratete zum Saisonstart die Abwehrspezialistin Nicole Bremer und bildete somit mit seinen Schwiegereltern den Trainerstaab. Als Betreuer fungierten Sean Olomu und Sven Ebermann, und mit Michael Menzel hat die Frauenfußball-Abteilung einen erfahrenen Mann im Management-Bereich. · iv

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