Hoffmann-Brüder verstehen sich bestens

Familienaustausch auf dem weiten Grün

Der Fußball spielt im Sporterleben von Torben (l.) und Mika Hoffmann vom VfL Visselhövede ganz klar die zentrale Rolle. Mittlerweile greifen die beiden Brüder aber auch gerne zum Golfschläger. - Foto: Wuttke
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Der Fußball spielt im Sporterleben von Torben (l.) und Mika Hoffmann vom VfL Visselhövede ganz klar die zentrale Rolle. Mittlerweile greifen die beiden Brüder aber auch gerne zum Golfschläger.

Visselhövede - Von Vincent Wuttke. Eine Sportart ohne Ball? Für Mika (20) und Torben Hoffmann (23) undenkbar. Für den VfL Visselhövede treten die Brüder gemeinsam in der 1. Fußball-Kreisklasse Süd gegen den Fußball. Seit einem halben Jahr hat es ihnen aber auch die kleine weiße Kugel angetan. Das Duo hat gemeinsam mit seinem Vater und Onkel den Golfsport für sich entdeckt. Gerade sind die beiden dabei, auf der Anlage des Wümmeclubs eine Lizenz zu machen.

„Einfach mal fünf, sechs Kilometer spazieren gehen und mit dem anderen über vieles reden“, zählt Torben Hoffmann die positiven Dinge auf. Bruder Mika stimmt zu: „Ich mag es, zusammen mit der Familie Zeit zu verbringen. Und immer, wenn man denkt es geht, fällt man wieder zurück und motiviert sich neu.“ Allzu oft reicht die Zeit für Ausflüge auf das weite Grün nicht, wenn aber ein paar freie Stunden zur Verfügung stehen, geht es los.

Dabei gibt es sonst fast nur ein Thema: Fußball. Kein Wunder. Vater Roland engagiert sich beim VfL Visselhövede, Schwester Janika kickt beim MTV Jeddingen in der Landesliga. „Da sprechen wir am Essenstisch natürlich fast immer über das gleiche Thema“, sagt Torben. Der Logistik-Mitarbeiter eines Motorenöl-Unternehmens hat nach einer vierjährigen Pause 2015/2016 wieder angefangen mit dem Kicken – zusammen mit Bruder Mika. Der Schüler hatte drei Jahre ausgesetzt. Als das Duo aber zum ersten Mal die Chance hatte, in einer Mannschaft zu spielen, mussten beide nicht lange überlegen.

„Wir motivieren uns eher gegenseitig“

Nach dem Abstieg bis in die 1. Kreisklasse Süd läuft es für die beiden nun auch wieder auf dem Rasen. Während Mika im Tor für den Rückhalt sorgt, zieht Torben im Mittelfeld die Fäden. Familienstreitereien gibt es derweil nicht.

„Wir motivieren uns eher gegenseitig. Erst nach dem Spiel fallen klare Worte“, verrät Torben. Die Familie ist fast immer mit dabei und hält sich mit Kritik nicht zurück. Es bleibt aber im Rahmen, sodass sich keiner angegangen fühlt.

Immerhin legen Hoffmanns viel Wert auf Harmonie in der Familie. Schon in der Kindheit. Damals gab es nur ganz selten Streitigkeiten. Stattdessen kamen die Brüder bestens miteinander aus. „Ich kann mich nicht beschweren“, erzählt Mika scherzend. Und Torben fügt an: „Ich will meinen jüngeren Bruder auf jeden Fall nicht missen.“

„Er ist ein Vorbild“

Mika schaut derweil nicht nur fußballerisch, sondern auch privat zu Torben auf. Denn mit seinen 23 Jahren ist er bereits Vater und wohnt mit seiner Familie wenige Häuser vom Elternhaus entfernt. „Er ist ein Vorbild und wird das auch immer sein“, sagt der „Kleine“.

Da unter der Woche oft die Zeit knapp ist, unternehmen die beiden an den Wochenenden etwas und treffen sich am Sonntagmorgen mit der Familie zum gemeinschaftlichen Frühstück. „Das haben wir uns mal überlegt, um uns regelmäßig zu sehen“, sagt Torben. Und wenn es doch mal mit dem Essen nichts wird, dann sehen sich Hoffmanns sicherlich auf dem Golf- oder Fußballplatz.

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