Keeper hält Bothel im Spiel

Extraschicht mit Denell zahlt sich gegen Unterstedt aus

Simon Willenbrock (l.) scheitert mit seinem Schuss an Sascha Denell.
+
Starker Rückhalt in Unterstedts Sturm- und Drangphase: Auch diese dicke Möglichkeit durch Simon Willenbrock (l.) machte Bothels Keeper Sascha Denell zunichte.

Der TuS Bothel hatte gegen die SG Unterstedt einen überragenden Keeper, muss nach dem 1:1 aber wohl die Aufstiegsrunde ad acta legen.

Bothel – Trotz Sturm und Drang, trotz eines offenen Visiers – weder der TuS Bothel noch die SG Unterstedt haben im Derby der Fußball-Kreisliga den entscheidenden Siegtreffer landen können und treten damit weiter auf der Stelle. Vor allem die Gäste ärgerten sich nach dem 1:1 (0:0) über ihre zahlreich vergebenen Möglichkeiten in der ersten Halbzeit, denn mit einem Sieg hätten sie den Rückstand auf den neuen Tabellenführer FC Alfstedt/Ebersdorf bis auf einen Punkt verringern können. Bothel dürfte das Thema Aufstiegsrunde damit endgültig ad acta legen.

„Die zweite Halbzeit war vogelwild“, stellte Unterstedts Coach Fabian Knappk hadernd fest: „Wir haben Bothel wieder ins Spiel geholt, weil wir unsere Struktur und den Kopf verlieren.“ Plötzlich strahlten die Gastgeber auch Offensivgefahr aus – und die zahlte sich schließlich mit der Einwechslung von Routinier Christoph Meinke aus. Einen Freistoß von Torsten Hoops verlängerte Phil Stölpe, ehe Meinke Keeper Tim Genkel überwand (79.). „Nicht ganz unverdient“, bemerkte Coach Dennis Schlifelner gerade noch, da hieß es bereits 1:1. Nach einer Ecke köpfte der ebenfalls eingewechselte Hannes Kettenburg den Ball ein (80.) – und Keeper Sascha Denell gestand: „Er geht mir unten durch – ärgerlich.“

Zuvor und insbesondere im ersten Durchgang hatte der Schlussmann sein Team jedoch mit überragenden Reflexen im Spiel gehalten. „Da konnten wir froh sein, dass wir ohne Gegentor in die Pause gegangen sind, weil Sascha so stark gehalten hat“, räumte Co-Trainer Torben Klinger ein. Und Coach Schlifelner fühlte sich bestätigt: „Gut, dass ich mit ihm am Freitag noch eine Extraschicht gemacht habe.“ Knappik lobte zwar den Auftritt seiner Jungs in diesem Abschnitt, wusste aber: „Da hatten wir Bothel komplett im Griff und müssen mit 2:0 führen.“ Doch egal ob Nicolas Ottens (3./21.) oder Bastian Rose (11./35.) – sie setzten sich nach den Ausfällen von Meinke und Kevin Altmann zwar gegen die neuformierte Botheler Abwehr durch, scheiterten dann aber stets an Denell. In der zweiten Hälfte zeigte Hoops seine wohl größte Tat, als er nach einem Pass von Tobias Delventhal den Ball gerade noch vor dem einschussbereiten Sebastian Lauridsen ins Aus grätschte (87.). Auf der Gegenseite parierte Genkel wiederum gegen Nico Schanowski (88.). Es war die letzte Chance auf eine Entscheidung.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Handball-Region unterbricht die Saison ab sofort

Handball-Region unterbricht die Saison ab sofort

Handball-Region unterbricht die Saison ab sofort
Deckel drauf dank Din – 4:2 gegen Alfstedt

Deckel drauf dank Din – 4:2 gegen Alfstedt

Deckel drauf dank Din – 4:2 gegen Alfstedt
Jan-Lüder Behrens: „Für 90 Minuten reicht es noch nicht“

Jan-Lüder Behrens: „Für 90 Minuten reicht es noch nicht“

Jan-Lüder Behrens: „Für 90 Minuten reicht es noch nicht“
RSV bekommt die Gegentore gegen Oldenburg beim 0:4 zu einfach

RSV bekommt die Gegentore gegen Oldenburg beim 0:4 zu einfach

RSV bekommt die Gegentore gegen Oldenburg beim 0:4 zu einfach

Kommentare