Esther Maruhn schwärmt von Lionel Messi / Der Wedemärker wieder mit 9,0

„Er will immer nach vorne“

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Esther Maruhn und ihr „Fußballer“: Lionel Messi beeindruckte in Hannover im Dressur-Viereck.

Bellen - Dieser „Knabe“ ist nicht aufzuhalten: Auf welchem Dressur-Viereck EstherMaruhn (Reitverein Kirchwalsede) mit ihrem vierjährigen Hannoveraner Der Wedemärker auch erscheint – der Fuchswallach marschiert mit seinen bunten Siebenmeilenstiefeln in eindrucksvoller Pose über das Sandgeläuf und kassiert Noten, von denen seine Mitstreiter nur träumen. Beim Dressurturnier im Reiterstadion von Hannover ließ derDancier-Sohn nunmehr zum x-ten Male seine Klasse aufblitzen und an seinem Sieg in einer Dressurpferdeprüfung der Klasse A keinerlei Zweifel aufkommen.

Mit der wiederum herausragenden Note von 9,0 war es bereits der sechste Sieg des jungen Hannoveraners in dieser noch frühen Saison, für die er allesamt Wertnoten von 8,5 und besser einheimste. Die Richter in Hannover zeigten sich von den fulminanten Bewegungen des Youngsters aus Bellen sichtlich beeindruckt. So ließen Gabriele Schmidt von Arndt und Peter Reinstorf ins Protokoll der Prüfung notieren: „So wünscht man sich ein Dressurmodell mit Ausstrahlung und Vertrauen und Sensibilität.“

Nicht minder wirkungsvoll bewegte Esther Maruhn auch ihren sechsjährigen Lionel Messi in Hannover über das Viereck. Der braune Wallach, keine Schönheit, vielmehr ein muskelbepackter Wonneproppen, gewann in Hannover seine zweite Dressurpferdeprüfung der Klasse M in diesem Jahr mit einer ebenso dominanten Wertnote von 8,7, wobei die Richter für die drei Grundgangarten jeweils eine 8,5 diktierten. Der Londontime-Sohn hatte mit seiner Reiterin eine Woche zuvor beim Turnier in Wedel die Qualifikation für das Bundeschampionat in Warendorf erledigt. Jetzt bestach der wuchtige Hannoveraner erneut durch seine kolossalen schwungvollen Bewegungen. „Er hat schon was von seinem Namensgeber – er will immer nach vorne, ist kaum zu halten“, sagt Esther Maruhn über ihren „Fußballer“.

Die Siegesserie für Esther Maruhn und ihren Grandseigneur im Stall, den zehnjährigen Wilson Pickett, reißt indes nicht ab. In Hannover erlebten beide S-Sieg Nummer 34 und 35, wobei der Wolkentanz-Sohn in der Zwei-Sterne-Prüfung mit 73,6 Prozent eine beinahe mustergültige Vorstellung bot, die nur durch eine fehlerhafte Pirouette getrübt wurde. Richterin Schmidt von Arndt: „Wilson Pickett ist ein sehr bedeutendes Pferd, das insbesondere durch seinen Vorwärtsdrang, seine immensen Bewegungen imponiert.“ Der braune Hannoveraner wird die „Kinderstube“ aber nunmehr einstweilen verlassen. Am Wochenende hat seine Reiterin beim Turnier in Bargstedt mit ihm die Premiere in der höchsten Klasse der Dressur, dem Grand Prix, avisiert.

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