Patrick Hollmann spricht über die neue Saison, seine Rolle und Botheler Leidenschaft

Patrick Hollmann spricht über die neue Saison, seine Rolle und Botheler Leidenschaft

Patrick Hollmann hat sich in der Vorbereitung mit guten Auftritten wieder in den Fokus gespielt. - Foto: Freese
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Patrick Hollmann hat sich in der Vorbereitung mit guten Auftritten wieder in den Fokus gespielt.

Bothel - Von Matthias Freese. Der TuS Bothel eröffnet mit der Begegnung beim Aufsteiger TSG Wörpedorf/Grasberg/Eickedorf am Freitag (19.30 Uhr) die neue Saison in der Fußball-Bezirksliga. Für Spielertrainer Christoph Meinke ist der im Vorjahr von einigen Verletzungen zurückgeworfene Patrick Hollmann der „absolute Gewinner der Vorbereitung“. Wir sprachen mit dem 26-jährigen Automobilkaufmann aus Hemsbünde über die anstehende Serie.

In der Vorbereitung haben Sie auf sich aufmerksam gemacht – auch mit Toren. Sind Sie beschwerdefrei?

Patrick Hollmann: Ich hatte vergangene Saison erst muskuläre Probleme und es dann mit der Leiste, sodass ich auch immer mit Beschwerden gespielt habe. Aber jetzt bin ich auch durch unser zusätzliches Physiotraining körperlich echt fit. Die Saison kann starten.

Mit Ihnen als Stammspieler?

Hollmann: Das ist das Ziel von allen, die vorne rumwirbeln. Wir haben da auch andere Top-Leute, da ist also keiner gesetzt.

Als eigentlicher Flügelspieler haben Sie auch schon mal vorne drin gespielt ...

Hollmann: Ja, wir haben es zwei Mal probiert mit einer Doppelspitze, das war auch ganz gut. Vorne sind wir ja alle sehr flexibel.

Wie sehr hat eigentlich der kurzfristige Ausstieg von Coach Tomas Meyer die Vorbereitung gestört?

Hollmann: Spurlos ist das nicht an uns vorbeigegangen, aber Unruhe kam dadurch nicht rein. Es ist schon ein Wermutstropfen, denn wir haben Tomas liebgewonnen. Mit welchen Engagement er das gemacht hat, war schon klasse. Letzten Endes kann ich ihn auch verstehen, aber er kann gerne jedes Spiel vorbeikommen.

Zum Auftakt geht es zum Aufsteiger nach Grasberg. Ein Gegner, der bezwungen werden sollte, oder?

Hollmann: Der Wert dieses Spiels ist sehr hoch. Da müssen wir die ersten drei Punkte holen, denn danach kommt ein richtig strammes Programm.

Halten Sie die Bezirksliga für stärker als im Vorjahr?

Hollmann: Das kann man gar nicht sagen, die Bezirksliga ist eine Wundertüte. Schwer wird es immer für uns, aber wir würden gerne drin bleiben. Unser klares Ziel ist der Klassenerhalt.

Andernorts werden Spieler mit Geld gelockt. Kann Bothel da mit den eigenen Kräften auf Dauer bestehen?

Hollmann: In Bothel ist keiner auf Geld aus, sonst wäre er auch falsch hier. Wir spielen aus Leidenschaft. Jeder Neuzugang ist bei uns gerne gesehen, aber wir gehen nicht rum und buhlen um jeden. Ich denke, wir werden das in Bothel auch weiterhin so stemmen können.

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