Ersatzgeschwächte Rotenburger verlieren zum Saisonauftakt 30:35 gegen Absteiger TSV Daverden

„Personell etwas einfallen lassen“

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Hochgestiegen: Rotenburgs Jan Leenes (am Ball) kommt in dieser Szene zwar frei zum Wurf, am Ende hieß es gegen den TSV Daverden aber 30:35 aus Sicht des Wümme-Clubs.

Rotenburg - Mit einer Enttäuschung hat für die Handballer des TuS Rotenburg die neue Landesliga-Saison begonnen. Das Team von Trainer Steffen Aevermann unterlag dem Verbandsliga-Absteiger TSV Daverden in eigener Halle verdient mit 30:35 (14:16).

„Zum einen haben wir die taktischen Vorgaben größtenteils nicht umgesetzt und zum anderen war der TSV Daverden sehr stark“, bemerkte der Rotenburger Coach nach dem Abpfiff. Hinzu kam, dass seine Mannschaft zahlenmäßig schwach besetzt war. Mit zehn Spielern gab es somit auch kaum Alternativen auf der Bank.

Daniel Jäger fällt aufgrund seines Kreuzbandrisses noch mindestens bis Ende des Jahres aus und auch Malte Fresen hat erst gerade wieder mit dem Training begonnen. Da auch Johann Knodel (Urlaub) und Spielmacher Fabian Knappik (privat verhindert) nicht zur Verfügung standen, waren die Vorzeichen alles andere als gut. „Wir müssen uns personell schnellstens etwas einfallen lassen“, weiß auch Aevermann. Außerdem hatten die beiden Rotenburger Torhüter Alexander Meyer und Denis Jäger einen rabenschwarzen Tag erwischt und kamen in den 60 Minuten zusammen nicht einmal auf zehn Paraden. Das alles führte dazu, dass der TSV Daverden zwei Punkte mit auf die Heimreise nehmen durfte.

In der Anfangsphase verlief die Begegnung noch ausgeglichen. Nach zehn Minuten stand es 6:6. Danach ging der TSV Daverden jedoch mit zwei Toren in Führung und hielt diesen Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff (16:14.).

Die Rotenburger 6:0-Deckung stand sicher, doch auch schon in den ersten 30 Minuten bekamen sowohl Jäger als auch Meyer im Rotenburger Tor kaum eine Hand an den Ball. Nach dem Wechsel folgten ganz schwache zehn Minuten der Gastgeber. „In dieser Phase hat spielerisch gar nichts geklappt. Wir haben uns durch Undiszipliniertheiten unnötige Zeitstrafen eingehandelt“, ärgerte sich Steffen Aevermann.

Folge davon war, dass der TSV Daverden spielentscheidend bis zur 45. Minute auf 23:14 davonzog. Nach einer Auszeit stellte der Rotenburger Trainer die Deckung auf die offensivere 4:2-Variante um. Dadurch bekamen die Gäste tatsächlich noch einmal leichte Schwierigkeiten. Die Wümmestädter verkürzten den Rückstand in der Schlussphase bis auf zwei Tore (28:30), doch am Ende gewann der TSV Daverden nicht unverdient mit 35:30.

Erfolgreichste Rotenburger Torschützen waren Luka Bruns mit zehn und Jens Koch mit acht Treffern. Für den TuS Rotenburg folgen jetzt zwei Auswärtsspiele bei der HSG Stedingen und beim starken Aufsteiger SG HC Bremen/Hastedt. „Wir müssen aufpassen, keinen Fehlstart hinzulegen. Wir wissen ja aber zum Glück, was in dieser Partie falsch gelaufen ist. Daher können wir unsere Fehler hoffentlich korrigieren“, erklärte Aevermann nach dem Schlusspfiff.

jho

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