Trainer-Institution Heiko Schreiber feiert 25-Jähriges mit Aufstieg

15 Heiko Schreiber: Die Erfolgsgeschichte begann beim Erntefest 1988

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Richtig zufrieden ist Heiko Schreiber zwar selten als Trainer – doch für den TV Stemmen ist der 44-Jährige ein Glücksfall.

Kreis-Rotenburg - STEMMEN · Dieses Verhältnis ist ein ganz besonderes: Heiko Schreiber und der TV Stemmen – das gehört zusammen wie Ernie und Bert, wie Max und Moritz oder wie Currywurst und Ketchup.

Seit 25 Jahren ist der Lauenbrücker nun schon Coach des Frauenteams, mit einer kleinen Auszeit ist er parallel dazu auch seit einer gefühlten Ewigkeit für die Herren zuständig. Schreiber ist bei den Gelb-Schwarzen längst zu einer Institution geworden. Passend zum Jubiläum bescherten die Stemmer Fußballerinnen ihrem Coach 2013 den Aufstieg in die Landesliga. Hinzu kam der Vize-Pokalsieg auf Bezirksebene.

„Ich habe niemals damit gerechnet, dass ich die Mannschaft so lange trainieren werde“, räumt Heiko Schreiber ein. Und er erinnert sich an die Anfänge: „Ich mache das seit 1988 und habe mit 20 Jahren angefangen. Auf dem Erntefest in Stemmen haben sie mich damals angesprochen, seitdem bin ich da hängen geblieben.“ Nun ist es nicht so, dass Schreiber schon mehrfach ans Aufhören gedacht hätte. „Auch in diesem Sommer. Doch die Routiniers setzen mir immer die Pistole auf die Brust und sagen, wenn ich aufhöre, dann hören sie auch auf“, erzählt der 44-jährige Maschinist lachend. „Außerdem mache ich es ja auch gerne, da hängt mein Herzblut dran.“ Mit Andreas Beckmann hat er inzwischen Verstärkung an seiner Seite, sodass er nicht jede Trainingseinheit leiten muss.

Ähnlich ist es bei den Herren, die Schreiber äußerst erfolgreich in der Kreisliga etabliert hat. Dort hat er die Brasilianer Jaime Winke und Jair Bentz mit ins Trainerboot geholt. „Das klappt ganz gut. Die wissen, wie ich ticke – und wir sind auch meistens der gleichen Meinung“, sagt Heiko Schreiber, der früher selbst in der ersten Herren des TV Stemmen gespielt hat. „Ich war knallharter Vorstopper“, verrät er. Seine Elf hat er wiederum zu einem der fairsten Teams seit Jahren geformt – auch er gilt als ausgesprochen ausgeglichener und ruhiger Vertreter an der Seitenlinie, der so gut wie nie Stress mit Schiedsrichtern hat.

Für den TV Stemmen ist Schreiber ein absoluter Glücksgriff und eine verdammt treue Seele. Und wenn er wirklich mal eine Auszeit braucht, dann zieht es ihn ans Wasser. „Wenn ich Zeit habe, dann gehe ich mal zum Angeln – das ist ein schöner Ausgleich“, findet er.

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