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Enns goldenes Triple beim internationalen Clubmeeting

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Die Aerobicturnerinnen des TuS Rotenburg stehen und knien auf dem Boden der Stadthalle in Eisenberg.
Trotz geänderter Halle und kurzfristigen Ausfällen: Die Aerobicturnerinnen des TuS Rotenburg sicherten sich insgesamt vier erste Plätze. © Koppe

Acht Medaillen sicherten sich die Aerobicturnerinnen in Eisenberg. Allein drei davon bekam Sophia Enns. Eine Vereinskollegin schrammte nur knapp an Gold vorbei.

Rotenburg – Sophia Enns ist ein besonderes Triple gelungen. Die Aerobicturnerin des TuS Rotenburg sicherte sich beim internationalen Clubmeeting im thüringischen Eisenberg gleich drei Mal die Goldmedaille. Insgesamt kehrten sie und ihre Mannschaftskolleginnen gar mit acht Podestplatzierungen zurück.

Dabei hätten die Sportlerinnen in diesem Jahr gerade in der Erwärmungs- und Vorbereitungsphase sehr viel Flexibilität zeigen müssen. Denn: „Der Wettkampf wurde, aufgrund einer Flüchtlingsunterkunft am eigentlichen Austragungsort, in die Stadthalle verlegt“, berichtete Trainerin Maike Niederschulte von den veränderten Bedingungen. „Dennoch haben alle Sportler auf der Wettkampffläche ihr Bestes gegeben.“

Umstellung vom Trio auf Duo

Allen voran Enns, die zudem noch gezwungen war, kurzfristig auf ihre Teamkollegin Charlotte Müller zu verzichten. Sie war wie zahlreiche ihrer Konkurrentinnen aus den anderen Teams erkrankt, sodass Enns gemeinsam mit Annika Gerla, nicht ganz freiwillig, ihr Debüt in der Duo-Kategorie gab. Sie schafften es mit ihrer gezeigten Leistung sofort ganz oben auf das Treppchen. „Wir haben erst eine Woche vorher vom Trio auf Duo umgestellt“, war auch Trainerin Alicia Koppe vom Erfolg fast überrascht. Beide zeigten ihr Können auch in der Dance-Kategorie des Aerobicturn-Zentrum Nord, das dem TuS Rotenburg unter der Leitung von Niederschulte angeschlossen ist. Auch dort erturnten sie eine Goldmedaille.

Enns setzte noch einen drauf und machte mit ihrem ersten Platz in der ATZ-Gruppe ihr goldenes Triple perfekt.

Silber gab es außerdem für Gerla und Anna Falamov. „Für unsere Landeskadersportlerin Anna war dies ein besonderer Auftritt, da dies für sie der erste Wettkampf mit den Bundeskadersportlerinnen des ATZ war“, fügte Koppe hinzu. Falamov war tags zuvor bereits in der Qualifikation der Altersklasse der Zwölf- bis 14-Jährigen an den Start gegangen. In einem vergleichsweise großen Feld von 46 Athletinnen schaffte sie es auf Rang 23.

0,14 Punkte fehlen zu Gold

Auf Level zwei trennten Alexandra Wilzer nur 0,14 Punkte von Gold. Bei den Zwölf- bis 14-Jährigen belegte die Rotenburgerin Platz drei. Ganz oben auf dem Podium – allerdings eine Altersklasse höher – stand dafür Svea Brammer.

In der Altersgruppe der 15- bis 17-Jährigen setzte das Trio um Angelika Schreiner, Letizia Gerla und Sophie Rothammel ein Zeichen und belegte als bestes deutsches Trio Platz vier. Schreiner und Letizia Gerla sicherten sich außerdem noch in der Gruppe und im Dance-Team des ATZ Nord jeweils die Bronzemedaille.

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