4:5 gegen DTV Hannover

Endom gibt „sicheres“ Spiel aus der Hand

Calvin Endom verlor trotz deutlicher Führung. Foto: Freese
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Calvin Endom verlor trotz deutlicher Führung.

Rotenburg – Zlatan Burina versuchte erst gar nicht, seine Gefühle zu verhehlen. „Ich bin sauer und traurig. Wir hatten tausende Chancen, um zu gewinnen“, haderte der Coach des TC Grün-Weiß Rotenburg nach der 4:5-Niederlage beim DTV Hannover in der Tennis-Oberliga.

Die Knackpunkte in einer hart umkämpften Partie hatte Zlatan Burina vor allem anhand von zwei Matches ausgemacht. Eines war das Aufeinandertreffen von Calvin Endom an Position fünf mit Maximilian Grimme. Der Rotenburger Endom diktierte das Geschehen zunächst nach Belieben und fuhr den ersten Satz mit 6:1 ein. Auch im zweiten Durchgang blieb der Youngster am Drücker. Nichts deutete beim Stand von 3:1 darauf hin, dass es noch einmal spannend werden würde. „Dann hat er leider die wichtigen Punkte nicht mehr gemacht“, erklärte Burina. Ganz im Gegensatz zu Grimme, der die eigentlich schon verlorene Partie mit 1:6, 6:4, 6:1 gewann, sodass es mit einem 3:3 in die abschließenden Doppel ging.

Zuvor hatten Rotenburgs Spitzenspieler Tarik Burina (2:6, 7:5, 6:3 gegen Jaan Brunken) und Sebastian Loss (6:4, 6:4 gegen Marco Mokrzycki) für gute Laune bei ihrem Coach gesorgt. „Beide haben sehr gutes Matches gezeigt“, lobte Zlatan Burina. Auch der Bosnier Danijal Muminovic überzeugte beim 6:4, 6:3 gegen Linus Puhl erneut. „Er hat bestätigt, dass er in dieser Liga spielen kann.“ Für Lars Rademacher (4:6, 3:6 gegen Alexander Gorovits) und Vincent Wuttke an sechs (0:6, 5:7 gegen Maik Burlage) war hingegen nicht viel zu holen.

Der zweite Grund, weshalb das Pendel zugunsten der Gastgeber ausschlug, war das Doppel zwischen Endom/Wuttke und Burlage/Gorovits, das die Hannoveraner mit 6:4, 6:3 für sich entschieden. „Es ist wirklich nicht übertrieben, aber wir haben 20 bis 30 Breakchancen nicht genutzt“, war Zlatan Burina fassungslos.

Da nutzte es auch nichts, dass Tarik Burina und Muminovic ihr Doppel gegen Puhl und Grimme mit 6:3, 4:6, 6:4 für sich entschieden. Mit der 0:6, 5:7-Niederlage von Loss/Rademacher gegen Brunken und Mokrzycki war die Niederlage perfekt. „Wenn wir Hannover hätten schlagen können, dann heute“, trauerte Zlatan Burina den vergebenen Chancen nach.  

ntr

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