Bis Ende Juli soll die neue Südtribüne im Ahe-Stadion fertiggestellt sein

„In die Zukunft gucken“

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Termin vor Ort: Diplom-Ingenieur Fritz Möhrmann (vorne) erläutert den Bau der Südtribüne, während Tiefbauamtsleiter Stephan Lohmann genau hinschaut. Ebenfalls im Bild: Die RSV-Vorstandsmitglieder Thorsten Nitz (r.) und Henning Schwardt.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Das Leben ist eine Baustelle – das Rotenburger Ahe-Stadion derzeit auch. Doch es geht von Tag zu Tag voran. „Bis zur Sicherheitsbegehung am 27. Juli wollen wir die Tribüne fertig haben. Und auch die Außenzaunanlage soll dann möglichst schon stehen“, verriet Diplom-Ingenieur Fritz Möhrmann vom beauftragten Ingenieurbüro aus Bothel bei einer Begehung exklusiv mit unserer Zeitung.

Die auf der Waldseite gelegene Südtribüne war marode geworden und bedurfte deshalb dringend der Sanierung. Seit drei Wochen wird dort „schweres Geschütz“ aufgefahren. Mit Baggern wurde auf 102 Metern Länge eine Winkelstützwand in die Erde eingebracht, auch die Drainage und Leerrohre für Kommunikationstechnik und eine in Aussicht gestellte Flutlichtanlage wurden verlegt. „Wir müssen auch in die Zukunft gucken und uns diese Optionen offen halten“, betont Stephan Lohmann, Amtsleiter der Tiefbauabteilung bei der Stadt Rotenburg. Er lobt zudem die Zusammenarbeit mit dem Forstamt, das „sehr entgegenkommend“ gewesen sei und eine Grenzbebauung möglich gemacht habe.

Derzeit sind die Experten vom Bau dabei, die Betonelemente zur vierstufigen Stehtribüne zusammenzufügen. Auch die Holmbarriere wird erneuert, vergittert und auf den letzten 30 Metern so vorbereitet, dass bei Risikospielen ganz schnell eine Absicherung hochgeklappt werden kann.

Einen neuen Ballfangzaun zu Platz eins wird es ebenfalls geben – und zwar sechs statt bisher vier Meter hoch. Er wird zudem um rund einen Meter weiter zur Tartanbahn hin versetzt. „Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass das hier so eine Entwicklung nimmt“, meinte Paul Metternich, der sich mit seinen Vorstandskollegen Thorsten Nitz und Henning Schwardt vom Rotenburger SV vor Ort informierte. Und auch der RSV ist längst tätig geworden. Das Fundament für den neuen Getränke- und Wurststand in der überdachten Nordtribüne sowie für das neue Kassenhaus (4,80 mal 2,75 Meter) am Eingang des Platzes wurde in Eigenleistung durch Gerd Scholz, Hermann Wahlers, Wolfgang Kossinna, Peter Ludwig und Walter Krulikowski bereits fertiggestellt.

„Die wichtigste Botschaft ist doch, dass wir hier für die Zukunft investieren. Wir machen das nicht für uns, sondern für die Jugendlichen in der Stadt“, betonte Metternich.

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