RSV empfängt morgen Uelzen / „Wir brennen darauf, einen Dreier einzufahren“

Fitschen warnt vor Tillack

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Rotenburgs Jelle Röben plagt sich momentan mit Knieproblemen herum. Ob er morgen gegen Teutonia Uelzen auflaufen kann, ist noch fraglich.

Rotenburg - Das letzte Aufeinandertrefffen vor gut zwei Monaten dürften die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV noch in guter Erinnerung haben. Im Achtelfinale des NFV-Pokals hatte das Team von Coach Jan Fitschen schließlich Anfang August beim SV Teutonia Uelzen im Elfmeterschießen mit 4:2 die Nase vorne.

Danach lief beim Wümme-Club aber nicht mehr viel zusammen. Seit mittlerweile acht Spielen ist der RSV schon sieglos. Morgen kommt es zum Wiedersehen mit dem Aufsteiger. Um 14 Uhr empfängt der Tabellenvorletzte die Uelzener.

Im damaligen Elfmeterschießen hatten Herman Puhman, Kevin Klützke, Tim Ebersbach und Aleksandr Friauf für die Rotenburger vom Punkt verwandelt. Dass einer der vier morgen wieder erfolgreich sein könnte, ist eher unwahrscheinlich. Während Herman Puhmann (erkrankt) und Kevin Klützke (Rippenbruch) gar nicht zur Verfügung stehen, ist Tim Ebersbach (Grippe) angeschlagen. Und auch die Leistung von Friauf stagnierte zuletzt ein wenig. „Wir stecken jetzt aber nicht den Kopf in den Sand. Wir wussten, dass es eine schwierige Saison wird“, erklärt Fitschen.

Beim Blick auf die Tabelle haben die Gäste dieses Mal die besseren Karten, schließlich hat der Aufsteiger schon zehn Zähler mehr verbucht. „Uelzen hat bislang kontinuierlich die Punkte eingesammelt. Als Tabellensiebter steht die Mannschaft wirklich gut da. Wir werden sie daher auch auf keinen Fall unterschätzen. Im Angriff ist Uelzen vor allem durch Benjamin Tillack sehr stark besetzt“, weiß Fitschen um die Treffsicherheit des Angreifers.

Beim RSV sind die Voraussetzungen jedoch alles andere als gut: Neben Klützke und Puhmann fallen auch die verletzten Ferhat Kadah und Tobias Kirschke aus. Zudem ist Jelle Röben (Knieprobleme) angeschlagen. Trotz der Personalsorgen ist der Coach frohen Mutes. Das jüngste Spiel beim SSV Jeddeloh hat ihm, obgleich seine Elf mit 1:3 das Nachsehen hatte, „viel Kraft“ gegeben. „Bis zur 75. Minute haben wir dort ein super Spiel gemacht. Wir haben kaum etwas zugelassen und kompakt nach vorne gespielt. Die Marschroute werden wir so fortsetzen“, betont Fitschen. An diese Leistung will er morgen anknüpfen. „Wir brennen darauf, endlich wieder einen Dreier einzufahren. Wir müssen Punkte holen, sonst wird der Rückstand immer größer“, so der Coach.

ml

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