Dimitri Peters ist in seiner Gewichtsklasse das Nonplusultra

In der Elite etabliert

Kreiszeitung Syke

ROTENBURG (dc) · Um weiterhin erfolgreich zu sein, arbeitet Dimitri Peters äußerst hart an sich. Von Montag bis Freitag steht der Judoka des TuS Rotenburg jeden morgen um 7 Uhr auf der Trainingsmatte. Nachmittags um 16 Uhr steht dann die zweite Einheit des Tages auf dem Plan. „Man muss was tun, wenn man ganz oben bleiben will“, erklärt der 25-Jährige.

Ganz oben – damit bringt es Peters ziemlich treffend auf den Punkt. Seit einigen Jahren ist der Unterstedter in der Judo-Elite angekommen, kämpft auf allen Kontinenten und fährt Erfolge ein. In der Klasse bis 100 Kilogramm gibt es – zumindest in Deutschland – keinen Besseren. Das stellte Peters erst vor wenigen Tagen bei den Deutschen Meisterschaften in Bayreuth unter Beweis, wo er seinen Titel erfolgreich verteidigte. Aber auch das Sportjahr 2009 lief für den Industriemechaniker nahezu optimal. Neben dem Gewinn bei den „Deutschen“ belegte Peters Rang fünf beim Grand-Slam-Turnier in Moskau und wurde Dritter beim Grand-Slam in Paris. Bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Sindelfingen kämpfte sich der Athlet im starken Teilnehmerfeld zum Vizetitel.

Nach Rio 2007 ging Peters in Rotterdam dann zum zweiten Mal bei einer WM an den Start – allerdings mit wenig Fortune. Gleich in der ersten Runde war gegen den späteren Vizeweltmeister Henk Grol (Niederlande) Endstation. „Das war schon eine große Enttäuschung, aber sowas kann eben passieren“, blickt Peters zurück.

Bei allen Erfolgen hat der heute in Hannover wohnhafte Leistungssportler seine Wurzeln nie vergessen. „Ich kämpfe noch immer für den TuS Rotenburg und habe meinen Verein noch nie gewechselt – warum auch?“, betont Peters. Schließlich sei es seine Aufgabe, seinem Heimatclub etwas zurückzugeben. So schaut der zweifache Familienvater bei seinen Besuchen in Rotenburg regelmäßig beim Training der Nachwuchs-Judoka vorbei und hat auch zu seinem Entdecker Volker Mitschke ein gutes Verhältnis. „Ich bin stolz darauf, dass ich aus Rotenburg komme. Ich möchte meine Erfahrung auch an die jüngeren Sportler weitergeben“, hebt Peters hervor.

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