Im Elfmeterschießen um den Bezirkspokal nicht zu bezwingen – 4:1-Sieg gegen Apensen/Harsefeld

KAWU-„Katze“ Krüger kann’s

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Der dritte Streich: Phillip Krüger fliegt auch beim Elfmeter von Nils Buntrock in die richtige Ecke und pariert.

Tostedt - Von Matthias Freese. Wer solch einen Keeper im Tor hat, braucht sich im Elfmeterschießen keine Sorgen zu machen: Phillip Krüger war gestern auf der Sportanlage in Tostedt der uneingeschränkte Held des JSG KAWU und der Garant für den 4:1 (1:1/1:1)-Sieg seiner U19-Fußballer im Finale des Bezirkspokals gegen die JSG Apensen/Harsefeld. Der Schlussmann parierte im Elfmeterschießen gleich drei Schüsse und war nicht zu überwinden. Im Duell der Landesligisten trafen Hannes Kettenburg, Jan-Niklas Garbers und Maximilian Hoffmann als letzter Schütze vom Punkt für den Sieger.

Phillip Krüger konnten sich vor lauter Glückwünschen gar nicht mehr retten. Die parierten Schüsse waren allesamt platziert gewesen – doch der Keeper sich lang wie eine sich streckende Katze gemacht. „Ich habe erstmal geschaut, wo die Schützen hingucken. Wenn die zu auffällig in eine Ecke geguckt haben, bin ich in die andere gesprungen – ich bin aber erst lange stehengeblieben“, erklärte er sein Erfolgsrezept. Dass es dabei als dritter KAWU-Schütze selbst antrat und das Leder über den Kasten setzte, störte am Ende keinen. „Der Ball war so leicht“, meinte Krüger schmunzelnd.

Ein Hingucker waren aber nicht nur seine Glanzparaden, sondern auch die schwarzen Pokalsieger-Shirts, die flugs herbeigezaubert wurden. Nur bei den beiden KAWU-Trainern Christoph Schröder und Fabian Knappik wirkten sie eher unpassend, schließend standen sie zuvor im dunklen Anzug und mit weißen Hemd am Spielfeldrand. „Aus Respekt vor dem Team und weil es ein besonderer Anlass war. Außerdem schindet so ein Outfit ja auch ein bisschen Eindruck“, erklärte Knappik. „Die Idee hatte Christoph.“

In der Partie selbst hatte die JSG KAWU durch das frühe Tor von Ricco Benecke zwar den besseren Start erwischt (7.), dann allerdings lange Zeit das Kommando an die JSG Apensen/Harsefeld abgegeben. Die Abwehr hatte insbesondere mit Andreas Kahm so ihre Mühe und fing sich in der 39. Minute auch den Ausgleich durch Robert Bartels. Frühzeitig nahm das Trainergespann auch schon den gefährdeten Hannes Kettenburg runter, brachte ihn nach einer guten Stunde aber wieder. Zusammen mit Tobias Dyck brachte er die Elf in den neonfarbenen Trikots noch einmal in Schwung. Ab der 70. Minute wurde es ein offener Schlagabtausch, bei dem Daniel Teichert, Kapitän Florian Liszkowski und Dyck beste Chancen für die JSG KAWU ungenutzt ließen. Dabei überstand das Team sowohl die erneute zwischenzeitliche Auswechslung von Kettenburg, weil er nach einem Crash mit Nils Buntrock aus der Nase blutete, als auch eine Zeitstrafe gegen Dyck in der Schlussphase unbeschadet. Das waren Glück und Pech zum Schluss“, fand Fabian Knappik.

Mit Fortune begann KAWU das Elfmeterschießen, denn Hannes Kettenburgs Schuss sprang gleich zwei Mal an die Latte, ehe er hinter die Linie hüpfte. Doch anschließend war es eindeutig Können, als Krüger gleich drei Mal parierte.

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