Hurricanes mit klarer Niederlage gegen Osnabrück – 73:104 / „Waren zu schwach“

Einzig Hueskes Dreier sorgen kurz für Spannung

Kreis-Rotenburg - Von Daniel CottäusSCHEESSEL · Das Geschenk zu seinem 37. Geburtstag bekam Christoph Göx bereits vor dem Spiel überreicht: Von der Mannschaft gab es eine gerahmte Collage mit Fotos aller Spielerinnen. In der folgenden Partie gegen die Osnabrücker SC Panthers bescherten die Basketballerinnen der BG ’89 Hurricanes ihrem Co-Trainer, der Chef-Coach Roland Senger erstmals in der 2. Bundesliga vertrat, dann allerdings eine unangenehme Überraschung. Nach schwacher Leistung unterlagen die Gastgeberinnen deutlich – 73:104 (41:55).

„Wir haben heute als Team schlecht gespielt und nicht das erreicht, was wir uns vorgenommen hatten“, zeigte sich „Geburtstagskind“ Göx nach der Partie enttäuscht. Auch Flügelspielerin Britta Hueske fand hinterher klare Worte: „Wir haben leider nicht so gut getroffen und waren einfach zu schwach.“

Dabei war es gerade Hueske, die die Partie durch ihre bärenstarke Trefferquote aus der Distanz zu Beginn noch offen hielt. So kam die 24-Jährige allein im ersten Abschnitt auf drei ihrer insgesamt sechs erfolgreichen Dreier und hatte großen Anteil daran, dass für die Hurricanes beim 22:26 nach dem Auftaktviertel noch alles möglich schien.

„Wir wussten, dass die Rotenburgerinnen viele Würfe nehmen – und bei Britta flog wirklich alles rein“, zeigte sich auch Osnabrücks Trainerin Hanna Ballhaus, in der letzten Saison noch für die BG ’89 an der Linie, verblüfft. Großen Grund zur Beunruhigung gab es für Ballhaus in der Folge allerdings nicht mehr: Die Gäste hatten die absolute Hoheit unter dem Korb und lagen dank der blendend aufgelegten Kathleen Patricia Snodgrass zur Pause bereits mit 55:41 vorn. Schon zu diesem Zeitpunkt sah nichts mehr danach aus, als sollte die Partie wie im Hinspiel in die Verlängerung gehen.

Auch Flügelspielerin Stefanie Grigoleit, die gemeinsam mit Ballhaus von den Hurricanes nach Osnabrück gewechselt war und im Duell gegen den Ex-Club auf elf Punkte kam, war überrascht: „Zu Beginn hatten wir großen Respekt, aber dann lief es irgendwie viel besser als im Hinspiel.“ So war es am Ende nur noch eine Frage der Zeit, bis Snodgrass 33 Sekunden vor Schluss die 100-Punkte-Marke sprengte.

„Der Knackpunkt war heute einfach unsere schwache Rebound-Arbeit“, hatte Göx schnell ausgemacht.

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