Potratz oder Chwolka – Wahl auf hohem Niveau

Partner-Suche für Kirschke vor der RSV-Partie gegen Ritterhude

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Tim Potratz gehörte in allen drei bisherigen Punktspielen zur Startelf – erhält er auch gegen Ritterhude den Vorzug?

Rotenburg - Das vermeintlich leichteste Punktspiel der bisherigen Saison könnte gleichzeitig das schwerste werden. „Wir sind zum ersten Mal ganz klar in der Favoritenrolle“, weiß Tim Ebersbach, Coach des Rotenburger SV, vor der Heimpartie (Sonnabend, 14 Uhr) gegen Aufsteiger TuSG Ritterhude. Nach drei Siegen aus drei Spielen will der Tabellendritte seine Serie ausbauen. Dabei grübelt Ebersbach noch über eine Frage: Wen stellt er im zentralen Mittelfeld Tobias Kirschke zur Seite?

„Kirschke ist gesetzt“, betont Ebersbach. „Sein Gefühl für Raum und Zeit, wie er die Passwege dichtstellt – das brauchen wir.“ Um die zweite Sechser-Position kämpfen schon seit Wochen Lucas Chwolka und Tim Potratz. „Es ist eine Wahl auf hohem Niveau“, findet ihr Trainer. Bisher mit Vorteilen für Potratz, der nach seinem Wiedereinstieg bei der Ersten zu einer der positiven Überraschungen avanciert ist. Aus taktischen Gründen hatte er im ersten Punktspiel gegen den TuS Harsefeld den Vorzug vor Chwolka erhalten – und seither in der Startelf gestanden. In Abwesenheit von Kirschke waren beide zusammen in der jüngsten Partie bei der SV Ahlerstedt/Ottendorf im Zentrum tätig.

„Ganz oben gehören wir nicht hin“

Nun ist Kirschke wieder da. „Tim Potratz arbeitet gegen den Ball sehr gut und ist im Kopfballspiel sehr präsent. Lucas ist der offensivere Typ, der am Ball ein bisschen besser ist und auch auf der Zehn spielen könnte“, umschreibt Ebersbach seine Kandidaten. In der Warteschleife hängt mit Michel Müller noch ein weiterer Kreativspieler.

Lucas Chwolka spielte zwar eine gute Vorbereitung, stand in den Punktspielen aber erst ein Mal in der Startelf.

Egal, wie die Entscheidung ausfällt: Ebersbach wird nicht müde, vor Ritterhude zu warnen. „Wir werden einen Teufel tun, die zu unterschätzen“, betont er. Der erste Saisonsieg des Aufsteigers – 2:1 gegen die SV Drochtersen/Assel II am letzten Spieltag – bestätigt ihn in seiner Meinung. Insbesondere die Offensivspieler Marcel Meyer und Marco Grahl hat er als Leistungsträger ausgemacht.

Gleichwohl besitzt der RSV noch eine weiße Weste und will diese auch behalten. Ebersbach macht aber schon mal deutlich: „Ganz oben gehören wir nicht hin. Ich bin mir sicher, dass da Treubund Lüneburg, der FC Hagen/Uthlede und der SV Bornreihe stehen werden. Von daher ist unser Start Bombe, aber eben nur eine Momentaufnahme, durch die wir die Hoffnung haben, uns zumindest in der oberen Tabellenhälfte festzustzen.“ 

maf

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