Eine Standortbestimmung

Am 5. August richtet der TuS Rotenburg erstmals den „Aygo Cup“ aus

Lukas Misere (am Ball) und seine Teamkollegen des TuS Rotenburg erleben aktuell eine harte Vorbereitung. Am 5. August ist der Verein dann erstmals Gastgeber des „Aygo Cups“ in der Pestalozzihalle. - Foto: Freese

Rotenburg - Das Spielgerät haben die Handballer des TuS Rotenburg zum Trainingsstart noch nicht zu fassen bekommen. Stattdessen standen einige Sprint- und Ausdauerübungen in der Bodo-Räke-Sporthalle auf dem Plan. Auch bei den nächsten Einheiten wird das wohl so bleiben – obwohl Coach Nils Muche drei Mal pro Woche zum Training lädt. Spätestens bis zum 5. August kommt aber auch das spielerische Element beim Oberligisten hinzu. Dann wird erstmals der „Aygo Cup“ ausgespielt.

Es ist ein Vorbereitungsturnier mit bekannten Vereinen. In der Pestalozzihalle treten neben dem Gastgeber auch der TV Sottrum (Landesliga), die HSG Heidmark (Verbandsliga) um den Ex-Rotenburger Nils Rosemann und Grün-Weiß Himmelsthür (Landesliga) an. Auch die A-Jugend des TV Oyten aus der Bundesliga und der Rotenburger Oberliga-Konkurrent SG Achim/Baden waren im Gespräch. Die beiden Teams sagten aber ab, weil nicht mit Haftmittel gespielt wird.

Die Begegnungen dauern je zwei Mal 20 Minuten an. Alle Teilnehmer spielen an dem Sonntag gegeneinander, jede Mannschaft hat also drei Begegnungen. Für die Teilnehmer soll das Turnier eine Standortbestimmung in der Vorbereitungsphase sein. Immerhin beginnt der TuS Rotenburg seine zweite Spielzeit in der Oberliga bereits am 1. September bei der SG Achim/Baden. Bei den Kreisstädtern wird beim Testwettkampf interessant sein, wie weit Neuzugang Sascha Nijland vom TV Sottrum bereits integriert ist. Der Linkshänder soll im rechten Rückraum für viele Treffer sorgen.

Bruns’ Idee trifft auf offene Ohren

Die Idee, ein solches Turnier ins Leben zu rufen, hatte Olaf Bruns. Sein Vorschlag traf bei den Verantwortlichen der Kreisstädter auf offene Ohren. Auf einen mehrtägigen Wettkampf wird verzichtet. „Ein Turnier an einem Tag ist für die Zuschauer auch interessanter als ein lang gezogener Wettkampf“, findet der Ideengeber.

Bruns rechnet mit vielen Zuschauern, da die Mannschaften und ihre Unterstützer – bis auf den Hildesheimer Teilnehmer von Himmelsthüren – kurze Wege zur Veranstaltung haben. Hinzu kommt, dass der Eintritt frei ist. „Wir stellen aber Spendentöpfe für die Jugendarbeit auf“, kündigt Bruns an.

Für die startenden Teams kann sich das Turnier für die Mannschaftskasse lohnen. Der Sieger erhält neben dem Pokal auch noch 200 Euro Preisgeld. Für den Zweiten gibt es 150 Euro, der Drittplatzierte erhält 100 Euro und der Vierte 50 Euro. 

vw

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