Aerobic-Sportlerinnen zeigen ihr Können in Bulgarien / Büttner erfreut

„Eine enorme Entwicklung“

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Stellten sich der starken Konkurrenz bei den „4th Plovdiv Aerobic Open“ in Bulgarien: Die Rotenburgerinnen Nele Ludwig (v.l.), Wiemke Büttner, Sina Lüdemann, Esther Gödecke und Luna Warnken.

Rotenburg - Mit starker Konkurrenz hatte der TuS Rotenburg bei den „4th Plovdiv Aerobic Open“ in Bulgarien zu kämpfen. Für die Bundeskaderathleten um Trainerin Maike Sondermann sprangen am Ende ein dritter, sechster und 27. Platz heraus.

Nele Ludwig hatte in der Altersklasse 12-14 mit 34 Gegnern das größte Teilnehmerfeld bei ihrem ersten Einzelstart auf internationaler Bühne. Am Ende schaffte sie es auf Rang 27. Ayse Begum Onbasi aus der Türkei erturnte sich im Finale den ersten Platz. „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, hätte ich aber nur 0,3 Punkte mehr erreicht, wäre ich gleich sechs Plätze weiter vorne gelandet“, berichtet die 13-Jährige.

Das Trio Sina Lüdemann, Esther Gödecke und Luna Warnken hatte mehr Erfolg: In der Qualifikation schafften es die Rotenburgerinnen, als Sechste ins Finale der besten acht Trios einzuziehen. Damit war das Ziel, den Endkampf zu erreichen, geschafft. Die drei Schülerinnen hielten den Rang trotz einer Leistungssteigerung jedoch nicht und wurden noch von den Ukrainerinnen überholt.

Wiemke Büttner ging in der Altersklasse 15-17 gleich zwei Mal an den Start. Mit dem Team Niedersachsen hatte sie keine Konkurrenz. Somit nutzte sie den Start als Generalprobe, um das erste Lampenfieber abzubauen und ein Gefühl für den Wettkampfboden zu bekommen. Mit Paul Engel (TG Nieder-Ingelheim) stellte sich Büttner im Mixed Pair zwei Paaren aus Bulgarien. In der Qualifikation landeten sie mit nur 0,05 Punkten Abstand auf Rang drei. „Wir wussten vorher, dass die Konkurrenz sehr gut ist. Daher haben wir uns über das Ergebnis riesig gefreut“, erzählt Büttner. Mit einer kleinen Hoffnung, im Finale noch auf den zweiten Platz vorzurücken, gingen beide motiviert in den zweiten Wettkampftag. Dort steigerte sich das Paar, ein Patzer von Paul Engel verhinderte jedoch eine bessere Platzierung.

Mit Blick auf die Jugendeuropameisterschaft, die Anfang November in Frankreich ansteht, sind die beiden Trainer Maike Sondermann und Dirk Engel dennoch sehr positiv gestimmt. „Wenn wir diese Leistungen mit denen vom Saisonbeginn vergleichen, sehen wir wirklich eine enorme Entwicklung der beiden. In den nächsten Wochen werden wir uns in weiteren Trainingscamps intensiv vorbereiten und das volle Potenzial herausholen“, blickt Sondermann optimistisch voraus. · nk

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