Vorerst kein Abbruch bei Basketballerinnen

Avides Hurricanes: Ein neuer Spielplan soll her, um die Hinrunde zu retten

In Liga zwei wird aktuell nicht gespielt, nicht mal hinterm Absperrband.
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In Liga zwei wird aktuell nicht gespielt, nicht mal hinterm Absperrband.

Scheeßel – Ein sofortiger Abbruch in den 2. Basketball-Bundesligen der Damen ist trotz der Verlängerung der Saisonunterbrechung bis Mitte Februar vorerst vom Tisch. Das ist das Ergebnis der jüngsten Videokonferenz mit den beteiligten Teams aus der Nord- und der Südstaffel am Samstag. „Es soll weitergespielt werden, wenn und soweit es die Pandemie zulässt“, bestätigt Utz Bührmann, der als Manager und Vorstandsmitglied der Avides Hurricanes daran teilnahm. Er spricht auch von einem „Restrisiko und sicher noch einigen Spielabsagen gerade vor dem Hintergrund möglicher weiterer politischer Entscheidungen.“

In der Nord-Staffel wurden bisher erst 21 Partien durchgeführt. 66 – also die Hälfte der Punkterunde – hätten es nach dem regulären Spielplan eigentlich sein müssen. Der 3. April ist immer noch als letzter Spieltag der Hauptrunde auf der offiziellen Seite der Damen-Basketball-Bundesligen (DBBL) vermerkt. Doch dabei wird es nicht bleiben, das steht fest. „Der Spielbetrieb wird jetzt schnellstmöglich unter Vorgabe der Spielordnung angepasst und bis Ende April durchgeführt werden“, berichtet Bührmann. Mitte der Woche soll hierfür ein neuer Spielplan vorliegen. Dieser habe zunächst eine abgeschlossene Hinrunde zum Ziel, damit eine Wertung der Tabellen mit Auf- und Absteigern überhaupt möglich ist.

Doch es bleibt fraglich, wie das umgesetzt werden kann, wenn mehrere Vereine „echt viele und gravierende Einschränkungen“, wie Bührmann es ausdrückt, hinnehmen müssen. Während in der Südstaffel auch Ausgangsbeschränkungen die Sache erschweren, dürfen im Norden aktuell die ChemCats Chemnitz, Eintracht Braunschweig und Alba Berlin nicht trainieren und spielen. Was bei den Young Dolphins Marburg geschieht, ist ebenfalls nebulös. Sie haben noch nicht ein Spiel absolviert und am Freitag ihren Trainer verloren: Christoph Wysocki ersetzt den gefeuerten Julian Martinez als Coach der Marburger Erstliga-Vertretung. Ein Rückzug des Aufsteigers scheint unter diesen Bedingungen nicht mehr ausgeschlossen zu sein.

Für die neuen Pläne hinsichtlich der Saisonfortsetzung sprachen sich 23 der 24 Zweitligisten aus. So auch die Hurricanes. „Für uns ist es das beste Ergebnis, weil wir so wieder Planungssicherheit bekommen und das Team im Rhythmus bleibt“, sagt der Hurricanes-Manager, wenngleich er fürchtet, dass die Corona-Pandemie diesen Plan verhindern könnte: „Und dann haben wir im April weder Auf- noch Absteiger.“

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