Bothel ist nach Toren von Sebastian Wichern und Tobias Hoops gerettet – 2:0 in Pennigbüttel

„Ein kleines Wunder“

Da ist der Jubel groß: Nach dem Abpfiff fällt Torschütze Sebastian Wichern seinem Teamkollegen Gianfranco Cusimano in die Arme. Julian Prinz (r.) und der künftige Spielertrainer Christoph Meinke (verdeckt) freuen sich ebenfalls über den Klassenerhalt. - Foto: Freese

Pennigbüttel - Von Matthias Freese. Udo Griech war gerührt, die Augen wurden ganz feucht, als die Fußballer des TuS Bothel einen tanzenden Kreisel um ihn bildeten und ihn feierten. Unter dem Co-Trainer, der im letzten Saisonspiel in die „Chefrolle“ für den beruflich verhinderten Peter Ullrich geschlüpft war, schaffte der Aufsteiger mit einem 2:0 (1:0)-Sieg beim Meister SV Komet Pennigbüttel noch den direkten Klassenerhalt und reichte den Relegationsrang an den Bremervörder SC weiter.

Griech hatte unmittelbar nach dem Abpfiff Peter Ullrich per Handy informiert. „Unglaublich“, lautete dessen Kommentar. Der Klassenerhalt – das beste Abschiedsgeschenk, was sich das scheidende Duo wohl wünschen konnte. „Ich bin einfach nur stolz und total erleichtert“, wollte Griech nicht mehr dazu sagen. Zu mitgenommen war er nach diesem Endspielkrimi, der sein gutes Ende fand. „Da haben auch nur wir mit gerechnet“, merkte auch Christoph Meinke, der künftige Spielertrainer an.

Als „kleines Wunder“ bezeichnete Flügelstürmer Sebastian Wichern Bothels Sprung auf Tabellenplatz elf und fragte: „Wer hätte uns vor der Rückrunde überhaupt den Relegationsplatz zugetraut?“ Wichern hatte einen großen Anteil daran, dass seine Mannen ausgerechnet beim künftigen Landesligisten den nötigen Dreier holten, um den Relegationsrang noch zu verlassen. In der zwölfte Minuten erzielte er nach einer Ecke aus der Distanz die Botheler Führung. „Der Ball kam perfekt, ich bin an der Mittellinie losgelaufen und war völlig frei“, schilderte er die Szene aus seiner Sicht. Und dass das Selbstbewusstsein derzeit da ist, ist unverkennbar. „Wir haben ja momentan einen heftigen Lauf“, meinte Wichern, der allerdings aufgrund von aufbrechenden Rückenbeschwerden in der 34. Minute das Feld verließ.

Nun war es nicht so, dass die schon lange als Meister feststehenden Pennigbütteler zu großartiger Form aufliefen, doch kampflos ergaben sie sich nun auch nicht. Allein den ersten fünf Minuten hatte die Elf mit den lilafarbenen Shirts drei Großchancen. Doch Bothels Defensive stellte sich immer besser auf René Thiel und Co. ein. Und nach vorne waren der in die Startelf gerückte Cedric Ahrens & Co. stets gefährlich. Die Vorentscheidung, sprich das 2:0, steuerte schließlich Tobias Hoops bei, als er aus kurzer Distanz den Ball platziert ins kurze Eck bugsierte (58.). Christoph Meinke hätte mit einem Heber aus dem Mittelkreis fast noch das dritte Tor nachgelegt (81.), doch auch so geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr und der künftige Coach stellte nach den verhinderten Relegationsspielen, in denen nun der Bremervörder SC auf den MTSV Selsingen trift, fest: „Wir haben jetzt zwei Wochen länger Sommerpause.“

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