Stemmen lässt sich im Heimspiel gegen Wallhöfen abschlachten

0:6 – „ein gebrauchter Tag“

Auch der sonst immer so agile Mittelfeldstratege Douglas Grun (am Ball) bleib beim Heimspiel gegen den TSV Wallhöfen unter seinen Möglichkeiten. Am Ende musste er mit seinem TV Stemmen ein 0:6 quittieren. - Foto: Woelki

Stemmen - Von Julian Diekmann. Einen Tag zum Vergessen haben die Fußballer des TV Stemmen ohne den kurzfristig ausgefallenen Defensiv-Allrounder Stefan Ehrke (Grippe) erlebt. Die Mannschaft von Trainer Uwe Schmidt lieferte im Bezirksliga-Heimspiel gegen den TSV Wallhöfen eine desolate Vorstellung ab und unterlag am Ende deutlich mit 0:6 (0:3). „Das war ganz klar ein gebrauchter Tag für uns. Wir lagen bereits früh mit 0:3 zurück. Danach hingen die Köpfe herunter und wir haben keine Akzente mehr gesetzt“, erklärte ein sichtlich enttäuschter Schmidt nach dem Abpfiff.

Die Begegnung war kaum angepfiffen, da lagen die Gastgeber auch schon zurück. Nach einer Ecke beförderte Steffen Kaluza den Ball aus rund sieben Metern per Kopf in die Maschen des Stemmer Tores (1.). Doch statt dagegenzuhalten, überließen sich die Hausherren ihrem Schicksal. Vor allem über die rechte Seite hatte Stemmen arge Probleme und ließ sich immer wieder überlaufen. So auch beim 0:2, als Sönke Schröder an der Außenlinie vorbeizog, die Flanke mustergültig auf Eugen Zielke platzierte und dieser den Ball aus gut acht Metern im Tor unterbrachte (12.). Das anschließende 0:3 musste sich Stemmens Schlussmann Florian Schirmacher ankreiden, da er einen Distanzschuss von Lasse Fehrmann in der 16. Minute unglücklich nach vorne faustete und Thorsten Klindworth nur noch ins leere Tor einschieben musste. „Nach dem 0:3 war unsere Taktik dahin und das Spiel war praktisch zur Halbzeit entschieden“, haderte Coach Schmidt.

Zwar lief es mit Beginn des zweiten Durchgang etwas stabiler im Stemmer Spiel, doch hielt die Phase nur rund zehn Minuten an – zu wenig, um die Partie noch mal herumzureißen. Die größte Chance zum Anschluss vergab der angeschlagene Stürmer Martin Illinger (Grippe), der nach einem langen Einwurf des eingewechselten Andre Paape das Tor mit seinem Kopfball nur um wenige Zentimeter verfehlte. Es war die einzige gefährliche Torchance der Gastgeber im gesamten Spiel. In der 72. Minute war die Begegnung aus Stemmer Sicht endgültig gelaufen, als Fehrmann knallhart aus 16 Metern abzog. Schirmacher war zwar noch mit den Händen dran, konnte das 0:4 aber nicht mehr verhindern. Als das 0:5 nur fünf Minuten später durch Gian Luka Muskee fiel, machten sich die ersten Zuschauer bereits auf den Heimweg. Die wenigen Anhänger, die sich dennoch entschieden hatten, bis zum Ende zu bleiben wurden allerdings zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit erneut enttäuscht. Nach einem Konter dufte Fehrmann seinen zweiten Treffer im Spiel bejubeln.

„So darf man sich nicht präsentieren“, ärgerte sich Schmidt. „Wir waren zwar physisch anwesend, aber eben nicht psychisch.“

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