Sackmann und Co. können es noch

Eichler ist der treffsicherste „Allstar“ beim 62:61 gegen Roys Jungspunde

Clemens Eichler springt zum Korb hoch, Magnus Kirschstein verteidigt. Links schaut Sven Sackmann zu, rechts Christian Klemp, hinten Malte Sievers.
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Wieder ein Abschluss von Clemens Eichler, der hier von Magnus Kirschstein verteidigt wird. Links schaut Sven Sackmann zu, rechts Christian Klemp, hinten Malte Sievers.

Das Fazit fiel durchgehend positiv aus: „Es hat Spaß gemacht!“ Dabei zeigten die „Allstars“, dass sie es noch immer drauf haben.

Scheeßel – Im Schnitt dürften sie ungefähr 20 Jahre mehr auf dem Buckel gehabt haben, doch das hinderte die Allstars der BG ‘89 Rotenburg/Scheeßel um den langjährigen Kapitän Sven Sackmann nicht daran, im Testspiel das aktuelle Oberliga-Team der Hurricanes mit 62:61 (35:29) vor 90 Zuschauern in Scheeßel zu besiegen.

„Es hat Spaß gemacht“, betonte Sackmann, der einst in der Regionalliga-Erfolgszeit Leistungsträger war und inzwischen 43 Jahre alt ist. Mitspieler Holger Jacobsen frotzelte denn auch: „Sven ist ja eigentlich ein Center im Körper eines Pointguards.“ Jacobsen spielt übrigens immer noch aktiv Basketball – bei Blau-Weiß Ellas, einem griechischen Verein in Hamburg. „Meine Kollegen haben mich überredet, wieder einzusteigen. Vor zwei Jahren sind wir in die 2. Regionalliga aufgestiegen“, erzählte der 41-jährige Center, der mit elf Punkten zweitbester Werfer hinter Clemens Eichler (16 Punkte) war. Der frühere Jugendnationalspieler Eichler nimmt mit der SG Wolfenbüttel noch regelmäßig an der Ü 40-DM teil.

Eichler und Sackmann bildeten zusammen mit Christoph Cordes, Jochen Miesner und Ron Hamelberg die Starting Five – alle waren vor inzwischen 30 Jahren Deutscher Meister in der C-Jugend geworden. Ebenso wie Nico Grundmann, der das Geschehen von der Bank aus verfolgte. Weiter beim Auftritt der „Legenden“ dabei: Florian Reiter, René Cordes, Philipp Seepolt, Christian Klemp, Florian Birk und eben Jacobsen.

Und die zeigten, dass sie noch so einiges drauf haben – und auch konditionell nicht einbrechen. „Sie wissen, wie sie das Tempo rausnehmen müssen. Außerdem wissen sie, wie sie ihren Körpoer hinstellen müssen. Das kennen unsere jungen Spieler gar nicht“, stellte Oberliga-Coach Sebastian Roy fest. Für ihn war das Spiel denn auch ein ernstzunehmender Test – „definitv!“ Spannend wurde es in der Schlussphase, als Roys Team zwei Minuten vor Schluss mit 61:58 in Führung lag, ehe Christoph Cordes einen Dreier aus der Ecke traf. Eine folgende Auszeit nutzte der Verein, um Cordes und Sackmann, die in der vorletzten Saison noch in der Liga ausgeholfen hatten, zu verabschieden und ihnen ihre Uralt-Trikots zu überreichen. Anschließend entschied Jacobsen mit einem Freiwurf die Partie für die Oldies.

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