Von Ehrungen, Hunden und dem nötigen Humor beim Come together in Chemnitz

Wasserburgs Ego geht’s gut

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Die Avides Hurricanes haben sich schick gemacht – vom kurzen Schwarzen bis zur Fliege war alles dabei. Anschließend ging es zum Come together aller Teams in die Chemnitzer Stadthalle.

Chemnitz - Von Matthias Freese. Wer vermag in dieser Saison in die Phalanx des Abonnementmeisters TSV Wasserburg einzubrechen? Vermutlich niemand! Zumindest demonstrierten die Damen mit dem blauen Kleeblatt auf der Brust gleich zum Auftakt ihre Vormachtstellung im Oberhaus des deutschen Damen-Basketballs.

„Vieles hat noch nicht so geklappt“, stapelte die frühere Scheeßelerin Svenja Brunckhorst noch tief. Das 95:49 des Titelverteidigers und Eurocup-Teilnehmers aus Bayern beim Season Opening gegen die gastgebenden ChemCats Chemnitz sagt jedoch etwas anderes und sorgte auch für Gesprächsstoff beim abendlichen Come together aller Teams in der Stadthalle. „Ich bin sicher, dass die Saison ausgeglichen wird“, meinte Achim Barbknecht, Geschäftsführer der DBBL, zwar – doch da war wohl mehr der Wunsch Vater des Gedankens. Solch einen üppigen und hochdekorierten Kader wie Wasserburg – am nächsten Sonntag in Scheeßel erster Heimspielgegner der Avides Hurricanes – hat kein anderer Club in Deutschland. Da passt es dazu, dass die US-Amerikanerin Emma Cannon am Samstag auch vor versammelter Runde zum MVP, der wertvollsten Spielerin, ausgezeichnet wurde.

Der Titel „Rookie der Saison 2013/2014“ ging an Levke Brodersen von den Royals des TV Saarlouis, eine ehemalige Mitspielerin von Hurricanes-Rückkehrerin Laura Rahn. Und die bestätigte: „Levke hat es verdient.“ Auch der Coach der vergangenen Saison wurde gekürt. Hier musste sich Wasserburgs Bastian Wernthaler als einer der drei Nominierten ausnahmsweise hinten anstellen, denn der Titel ging an die aus Minsk stammende Weißrussin Katja Zberch von NB Oberhausen, die zur neuen Saison allerdings freiwillig wieder in die zweite Reihe gegangen ist – sie ist nun Co-Trainerin von Stefan Mienack.

Wernthaler nahm diese „Niederlage“ übrigens gelassen und mit Humor. Wie es denn um sein persönliches Ego bestellt sei, wurde der Erfolgscoach gefragt und antwortete schlagfertig: „Das ist nicht so wichtig. Hauptsache, dem Hund geht’s gut.“ Zur Erklärung sei angemerkt: Der Dackel des ehemaligen Bundestrainers hört auf den Namen „Ego“ …

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