Kreuzbandriss – aber Keeper Torben Dittmer lässt sich nicht unterkriegen

Dittmer: „Den Ehrgeiz habe ich“

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Für den Westerholzer Torwart Torben Dittmer ist die Saison bereits gelaufen – er zog sich einen Kreuzbandriss zu. Ans Karriereende denkt der 34-Jährige aber noch lange nicht. 

Westerholz - Torben Dittmer ist bereits jetzt der Pechvogel der Saison beim TuS Westerholz. Nur 23 Minuten stand der 34-jährige Keeper des Fußball-Kreisligisten im ersten Punktspiel auf dem Platz – da war die Saison für ihn auch schon gelaufen. Kreuzbandriss im linken Knie lautete die bittere Diagnose. Wir fragten nach beim selbstständigen Lohnunternehmer.

Kreuzbandriss im ersten Spiel – wie ist das passiert?

Dittmer: Ich wurde angespielt, habe mit links geklärt und habe mir beim Aufkommen das Knie verdreht. Ob ich in ein Loch getreten bin, weiß ich gar nicht. Aber ich habe gleich gemerkt, dass etwas geknackt hat.

Heißt das für Sie, dass die Saison schon beendet ist?

Dittmer: Die ist vorbei, vor Oktober werde ich gar nicht operiert. Jetzt ist das Knie angeschwollen, da passiert die nächsten sechs Wochen nichts. Außerdem habe ich ja auch noch die Maisernte.

Das heißt, dass Finn Geffken jetzt fest ins Tor rückt. Trauen Sie es ihm zu?

Dittmer: Absolut, das hat er letzten Samstag schon bewiesen, da hat er klasse gehalten. Allerdings will er zur Berufsfeuerwehr und hat Ende September seinen Test. Verletzen darf er sich deshalb nicht.

Kann der TuS Westerholz die ganzen langfristigen Ausfälle überhaupt kompensieren?

Dittmer: Es wird schwer. Ich hoffe mal, dass wenigstens Björn Banehr bald zurückkommt. Wir müssen eben das Beste daraus machen.

Nehmen Sie in Westerholz das Wort Aufstieg – so wie im letzten Jahr – eigentlich noch in den Mund?

Dittmer: Dieses Jahr auf keinen Fall – im Moment träumt da keiner von. Das würde mich auch sehr wundern, wenn wir oben dabei wären. Der Klassenerhalt ist für mich das Ziel.

Beim nächsten Gegner, den MTV Elm, haben sie noch vor drei Jahren im Kasten gestanden ...

Dittmer: Deshalb ärgert es mich auch richtig, dass ich verletzt bin. Ich habe noch zu einigen Leuten Kontakt und bin von einigen unter der Woche auch angeschrieben worden. Ich werde unserem Trainer Peter Ludwig und den Jungs vor dem Spiel aber noch sagen, auf wen sie aufpassen müssen.

Sie sind 34 – haben Sie bei dieser Verletzung schon ans Aufhören gedacht?

Dittmer: Auf keinen Fall. Dafür habe ich noch zu viel Lust. Ich werde auf jeden Fall wieder anfangen, den Ehrgeiz habe ich noch. 

maf

Dittmers Tipps

MTSV Selsingen - SV Ippensen 1:3

TSV Gnarrenburg - FC Ostereist./Rh. 2:2

SV RW Scheeßel - TSV Gr. Meckelsen 2:1

TuS Westerholz - MTV Elm 2:0

Heeslinger SC II - TV Sottrum 3:1

TSV Karlshöfen - FC Alfstedt/E. 2:0

VfL Visselhövede - TuS Tarmstedt 1:1

Jan-Hendrik Warncke (VfL Visselhövede) lag beim letzten Mal ein Mal exakt richtig.

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