Für Scheeßel unverzichtbar

Matthias Miesner bewahrt Ruhe: „Eher fürs Grobe zuständig“

Zweikampfstärke und das Kopfballspiel zählen zu den großen Vorteilen, die der Scheeßeler Matthias Miesner (l.) mitbringt. Im Abstiegskampf wird beides benötigt. - Foto: Freese
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Zweikampfstärke und das Kopfballspiel zählen zu den großen Vorteilen, die der Scheeßeler Matthias Miesner (l.) mitbringt. Im Abstiegskampf wird beides benötigt.

Scheeßel - Von Matthias Freese. Was würde der SV Rot-Weiß Scheeßel wohl ohne Matthias Miesner machen? Im Abstiegskampf der Fußball-Kreisliga wird der 32-Jährige immer wichtiger, übernimmt mit Ruhe die Verantwortung und trifft per Kopf – so wie beim 3:2-Derbysieg gegen den TuS Westerholz, als er mit zwei Toren den Dreier garantierte.

„Gegen Westerholz ist ein Sieg immer schön, aber im Moment zählen nur die Punkte“, betont Miesner nach dem dritten Sieg aus den letzten fünf Spielen, mit denen die Beeke-Elf auf Platz zehn gesprungen ist.

Doch die Tabelle ist trügerisch, denn Scheeßel hat im Gegensatz zur Konkurrenz als einziges Team bereits 26 Partien bestritten. „Zwei Spiele müssen wir wohl noch gewinnen“, rechnet Miesner. „Das Gute ist, dass wir es selbst in der Hand haben und alles machbare Aufgaben warten. Wir müssen aber die Spannung hochhalten.“

Er selbst wirkt dabei recht entspannt. Eine Charakterfrage und ein Fall von Routine. „Ja klar geht man da leichter mit der Situation um als die jungen Spieler. Ich habe das alles doch schon mal durchgemacht. Gefühlt geht es für uns doch jede Saison um Aufstieg oder Abstieg“, denkt das Scheeßeler Urgestein auch an Christoph Meyer und Benjamin Hensel, die wie er seit Ewigkeiten dabei sind. Doch Miesner hat auch festgestellt: „Die ganze Mannschaft weiß, worum es geht und ist motiviert.“

Meist hat er zuletzt in der Innenverteidigung gespielt, war gegen Westerholz aber auf die Sechserposition gerückt und netzte nach zwei Ecken in den Winkel ein. „Kopfball konnte ich schon immer ganz gut. Das ist meine Stärke neben dem Zweikampfverhalten.“ Deshalb sieht sich Miesner eigentlich auch mehr im Zentrum der Abwehr. „Wir haben ja viele Leute für die Sechs, die auch Kreativität mitbringen. Ich bin eher fürs Grobe zuständig.“ Doch genau das ist im Abstiegskampf derzeit auch gefragt.

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