Angreifer des RSV II zeigt sein Potenzial / Training bei der Ersten / Lob von Kroll

Edel schnuppert Höhenluft

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Erwischte einen super Tag: Rotenburgs Andrej Edel (l., hier im Duell gegen Verdens Steen Burford) steuerte beim 2:0-Erfolg einen Treffer bei und holte zudem den Elfmeter heraus.

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Wie viel Potenzial wirklich in ihm steckt, hat Andrej Edel eindrucksvoll gegen den FC Verden 04 bewiesen.

Der Angreifer des Fußball-Bezirksligisten Rotenburger SV II war es, der mit einem Tor und einem herausgeholten Strafstoß großen Anteil am überraschenden 2:0-Erfolg hatte.

„Andrej hat sich in seiner Spielweise verändert und verbessert. Er muss nur noch kaltschnäuziger werden. Er ist sehr schnell und engagiert“, lobt ihn sein Coach Joachim Kroll. „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Aber auch die anderen Jungs haben ein super Spiel gezeigt. Daran müssen wir nun anknüpfen“, sagt Edel, der erst seit dieser Saison wieder im Kader steht, da er sieben Monate durch Aus tralien gereist ist. „Ein einzigartiges Erlebnis“, schwärmt der Angreifer. In Down Under kamen seine Fußballschuhe jedoch nur sporadisch zum Einsatz. Mit ein paar Kumpels hat er ab und zu etwas gekickt. „Das war aber kein Vergleich zu hier“, erinnert sich der 21-Jährige.

Umso beachtlicher, dass er sich bei den Wümme-Kickern nach so kurzer Zeit wieder richtig „eingelebt“ hat. „Am Anfang war es schon etwas schwierig, da wir ja auch einige Neuzugänge haben. Zudem habe ich den Großteil der Vorbereitung verpasst. Mittlerweile bin ich aber wieder voll dabei“, so Edel.

Kein Wunder, dass auch die Oberliga-Elf auf den flinken Stürmer aufmerksam geworden ist. Seit vergangener Woche trainiert Edel beim Team von Benjamin Duray mit. „Ich war schon etwas überrascht, als Joachim Kroll zu mir meinte, dass ich in der Ersten mitmachen soll. Damit hätte ich nie gerechnet. Natürlich habe ich mich gefreut. Es hat viel Spaß gemacht. Jeder Fußballer träumt doch davon, so hoch wie möglich zu spielen“, erzählt der gebürtige Scheeßeler.

Dennoch bleibt Edel auf dem Boden und reiht sich ganz hinten ein. „Ich trainiere jetzt erstmal weiter in der Ersten mit. Ob es dann irgendwann auch mal für einen Einsatz reicht, wird sich zeigen. Dass ich es mit 21 schon so weit geschafft habe, freut mich sehr.“ Kein Wunder, schließlich spielte er vor drei Jahren noch in der 1. Kreisklasse beim SV BW Westervesede. Seine Wurzeln hat er auch heute nicht vergessen: „In Westervesede hatte ich eine super Zeit. Dort hatte ich mit Klaus Eichhorn einen tollen Trainer, der mir viel beigebracht hat.“

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