Zwei Spiele Sperre

RSV II gibt Edel für Wechsel nach Sottrum nicht frei

Die Trikotfarben rot und weiß bleiben, aber der Verein ist künfig ein anderer. Andrej Edel wechselt von der Reserve des Rotenburger SV zum Kreisligisten TV Sottrum. - Foto: Freese
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Die Trikotfarben rot und weiß bleiben, aber der Verein ist künfig ein anderer. Andrej Edel wechselt von der Reserve des Rotenburger SV zum Kreisligisten TV Sottrum.

Sottrum - Von Vincent Wuttke. Der TV Sottrum rüstet für das Aufstiegsrennen in der Fußball-Kreisliga weiter auf. Der aktuelle Tabellendritte von Coach Vitalij Kalteis hat nun Andrej Edel verpflichtet. Der Stürmer hatte seit September bei der Reserve des Rotenburger SV in der Bezirksliga eine Pause eingelegt.

Nun will der 25-Jährige aber wieder durchstarten, muss sich aber zuvor noch ein wenig in Geduld üben. Da der RSV nicht die Freigabe erteilte, muss Edel bis zum 18. März zuschauen. Denn dann endet die sechsmonatige Sperre, die seit seinem letzten Einsatz am 18. September für den Rotenburger SV II gerechnet wird.

Der Betroffene hat damit aber kein Problem. „Ich verpasse schließlich nur das Kreispokalspiel gegen Selsingen und die Ligapartie gegen Westerholz“, sagt Edel, der Mitte März die ohnehin starke Offensive der Wieste-Elf verstärkt. Mit Matthias Michaelis und Nico Fröhlich verfügt das Team über einen der gefährlichsten Angriffe der Liga. „Deshalb muss ich mir da auch erst einmal einen Stammplatz erarbeiten“, zeigt sich der 25-Jährige trotz seiner Bezirksliga-Erfahrung alles andere als überheblich.

In Sottrum fühlt sich Neuzugang Edel schon jetzt wohl – und das bei bisher nur ein paar absolvierten Trainingseinheiten. „Ich kann schon sagen, dass es die richtige Entscheidung war. Die Truppe ist echt cool“, so der Stürmer, der die vergangenen fünfeinhalb Jahre für die Reserve des Rotenburger SV auf Torejagd ging. Viele Teamkollegen seiner neuen Mannschaft kannte er indes schon vorher. So stand Edel bereits in der Hinrunde häufig als Zuschauer am Spielfeldrand auf dem Sottrumer Sportplatz. „Henrik Bulkowski ist mein bester Kumpel, darüber kam auch der Kontakt“, erzählt der Angreifer.

Gemeinsam mit seiner neuen Mannschaft will der ehemalige Rotenburger vor allem eines: den Spaß zurückgewinnen. „Der ist mir in der letzten Zeit beim RSV etwas verloren gegangen“, erklärt Edel. Gegen eine erfolgreiche Rückserie in Sottrum hätte er nichts einzuwenden. „Mit einem halben Auge schiele ich in Richtung Bezirksliga. Aber unbedingt aufsteigen müssen wir nicht“, sagt Edel.

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