RSV fährt in Westercelle vierten Sieg im vierten Spiel ein – 3:0

Nur Ebersbachs Stimme leidet

Lukas Heller markierte kurz nach seiner Einwechslung den 3:0-Endstand. Foto: Freese

Rotenburg – Die Ansprüche steigen bei den Fußballern des Rotenburger SV merklich – sehr zum Leidwesen der Stimme von Tim Ebersbach. In der ersten Hälfte der Landesliga-Partie beim VfL Westercelle am Abend war der Coach des RSV lautstark damit beschäftigt, den Auftritt seiner Elf von außen zu korrigieren. „Ich bin unzufrieden mit der ersten Halbzeit. Da haben wir zu wenig in der Defensive gearbeitet. Außerdem haben mir Klarheit und Kommunikation gefehlt“, krächzte der RSV-Coach trotz des am Ende souveränen 3:0 (1:0)-Erfolgs.

Bereits in der 9. Minute gingen die Rotenburger, bei denen Karol Karpus im 4-4-2-System den Rechtsverteidiger gab, durch einen wunderbaren Kopfballtreffer von Innenverteidiger Yannik Funck nach Ecke von Yannick Chwolka in Führung. „Ich weiß nicht, wann wir das letzte Mal nach einem Eckball so ein schönes Tor erzielt haben“, war der Rotenburger Übungsleiter angetan. Danach ließen die Gäste die Begegnung aber eine ganze Weile vor sich hinplätschern. „Der Treffer hat uns nicht so gut getan“, fand auch Ebersbach. Erst nach einer guten Spieleröffnung von Christoph Drewes, der entgegen der Erwartungen doch in der Startelf stand, zeigten sich die Wümmestädter wieder vor dem gegnerischen Tor. Arthur Bossert scheiterte jedoch im Eins-gegen-eins an Westercelles Torhüter Jannick Heuer (38.).

Ebersbach reagierte zur Halbzeit darauf, dass Linksverteidiger Yannick Chwolka mit seinem Gegenspieler Faisal Soma so seine Schwierigkeiten hatte und brachte Youngster Jannik Niepel. „Er hat viel dazu beigetragen, dass es besser wurde“, lobte Ebersbach den Neuzugang. Den zweiten Treffer bekam sein Team als Geschenk mit Schleife überreicht: Philipp Garmann spielte Flügelmann Bossert den Ball im Sechzehner in den Fuß und der bedankte sich mit einem Heber zum 2:0 (56.).

Nun begann die beste Phase der Partie, da Westercelle mit dem Mute der Verzweiflung anrannte und um ein Haar den Anschluss erzielt hätte. Doch Rotenburgs Keeper Henner Lohmann vereitelte dieses Szenario mit einem Sensationsreflex gegen Philipp Boie (80.). Mit dem wohl schönsten Angriff der Partie setzten die Gäste schließlich den Deckel drauf. Per No-Look-Pass schickte Joker Björn Mickelat seinen Teamkollegen Lucas Chwolka auf die Reise, dieser sah den ebenfalls eingewechselten Lukas Heller – 3:0 (88.). „Sorry an die Jungs, dass ich heute vielleicht zu negativ war. Ich weiß: Das ist Jammern auf sehr hohem Niveau“, erklärte Ebersbach nach dem vierten Sieg im viertel Spiel, mit dem der RSV weiterhin von der Tabellenspitze grüßt.  ntr

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Nordische Ski-WM 2021 in Oberstdorf: Die Bilder zum Saisonhighlight

Nordische Ski-WM 2021 in Oberstdorf: Die Bilder zum Saisonhighlight

Absolut genial: Was Sie mit Salz alles reinigen können

Absolut genial: Was Sie mit Salz alles reinigen können

Diese Wasch-Tipps von Oma haben ausgedient

Diese Wasch-Tipps von Oma haben ausgedient

„God of War: Ragnarok“, „Halo: Infinite“, „Far Cry 6“ & Co.: Das sind die Game-Highlights 2021

„God of War: Ragnarok“, „Halo: Infinite“, „Far Cry 6“ & Co.: Das sind die Game-Highlights 2021

Meistgelesene Artikel

Stebani: „Es gibt definitiv Absteiger“

Stebani: „Es gibt definitiv Absteiger“

Stebani: „Es gibt definitiv Absteiger“
Jörg Richter und Patrick Hollmann haben den Thrill

Jörg Richter und Patrick Hollmann haben den Thrill

Jörg Richter und Patrick Hollmann haben den Thrill

Kommentare