0:4 – der RSV prallt am zweikampfstarken TSV Gellersen ab

Ebersbach warnt vergebens

+
Dieser Auftritt gefiel ihm nicht: RSV-Trainer Tim Ebersbach sah vor allem eine schwache erste Halbzeit seines Teams beim TSV Gellersen. 

Rotenburg – Der Rotenburger SV ist im Jahr 2019 doch schlagbar. Nach zuvor drei Erfolgen in der Fußball-Landesliga wurde die Mannschaft von Trainer Tim Ebersbach beim TSV Gellersen wieder geerdet. Der Übungsleiter war trotz des äußerst klaren 0:4 (0:1) beim Tabellennachbarn aber nicht wütend: „Ich muss es den Jungs auch zugestehen, dass sie gegen so einen stark kämpfenden Gegner mal verlieren. Die Niederlage ist auch zu hoch ausgefallen.“

Auf dem wohl engsten Spielfeld der Spielklasse kamen die Rotenburger vor allem mit der Kopfballstärke und der hartgeführten Gangart des Kontrahenten nicht zurecht. „Die haben uns in den Zweikämpfen plattgewalzt, obwohl wir wussten, dass es scheppern wird“, meinte Ebersbach. Die Hausherren besaßen die Lufthoheit und beherrschten die Begegnung so mit einfachen Mitteln.

Hinzu kam, dass der RSV bei den Gegentreffern tatkräftig unterstützte. Vor dem 0:1 von Andreas Demir schoss Timo Kanigowski seinen Gegenspieler an, von dem der Ball per Bogenlampe an die Latte flog. Den Abpraller nutzte der Gellersener Stürmer aus (32.). In der Schlussphase geriet dann ein Ball von RSV-Keeper Henner Lohmann deutlich zu kurz und sprang den Gastgebern in die Füße. Patrick Kühn musste nach einem Querpass nur einschieben (71.). Weil Lucas Chwolka in der 82. Minute beim Spielaufbau im Mittelfeld ausrutschte, kam Gellersen zu einem Konter. Arne Hohensee schloss diesen zum 3:0 ab. Erneut Demir vollendete in der 88. Minute einen Konter nach Ballverlust von Marcello Muniz. „Ob 0:2 oder 0:4 ist dann im Endeffekt auch egal“, fand Ebersbach. „Man braucht sich aber auch nicht wundern, wenn man in der ersten Hälfte drei, vier Totalausfälle auf dem Feld hat.“

Deshalb wechselte er von der 4-3--3-Formation zur Pause auch zur 3-4-3-Variante und brachte Marcello Muniz für Sebastian Czimmeck. Der zuletzt formstarke Joker brachte auch viel Schwung in die Partie. Nach dem Seitenwechsel drückte der RSV auf den Ausgleich. Muniz, Lukas Heller und Arthur Bossert vergaben gute Chancen. Bereits in der Endphase der ersten Hälfte hatten Bossert und Björn Mickelat den Ausgleich auf dem Fuß.  vw

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Hallo-Verden-Festival in der Stadthalle

Hallo-Verden-Festival in der Stadthalle

Band Aha spielt vor ausverkaufter Bremer Stadthalle

Band Aha spielt vor ausverkaufter Bremer Stadthalle

Löw-Team bucht EM-Ticket - "Sehr zufrieden"

Löw-Team bucht EM-Ticket - "Sehr zufrieden"

Jahrestag der Proteste: "Gelbwesten" demonstrieren in Paris

Jahrestag der Proteste: "Gelbwesten" demonstrieren in Paris

Meistgelesene Artikel

Konsole statt Kohle: Titelkampf im eFootball

Konsole statt Kohle: Titelkampf im eFootball

Rotenburg setzt sich mit 32:26 gegen Elsfleth von der Abstiegszone ab

Rotenburg setzt sich mit 32:26 gegen Elsfleth von der Abstiegszone ab

Bei Tiedemann fließen die Tränen

Bei Tiedemann fließen die Tränen

Muniz glänzt als Vorbereiter

Muniz glänzt als Vorbereiter

Kommentare