Vier Sturm-Kandidaten kämpfen beim RSV vor dem Topspiel um einen Platz

Ebersbach hat die Qual der Wahl

Björn Mickelat (vorne, mit Trainer Tim Ebersbach) war zuletzt erste Wahl. Foto: FREESE

Rotenburg – Vor dem Spitzenspiel in der Fußball-Landesliga hat Tim Ebersbach ein Luxusproblem. Der Trainer des Tabellenzweiten Rotenburger SV hat vor dem Duell beim punktgleichen Dritten TuS Harsefeld (Sonnabend, 14.30 Uhr) im Sturm die Qual der Wahl. Im zuletzt bevorzugt gewählten 4:3:3-System hat der Coach nur einen Platz im Offensivzentrum zu vergeben, dafür aber mit Björn Mickelat, Jan Friesen und Arthur Bossert gleich drei aussichtsreiche Kandidaten. Auch Michel Müller lauert im Hintergrund und hat Außenseiterchancen.

Deshalb ist es auch noch völlig offen, wer das Vertrauen des Trainers bekommt. „Ich entscheide das erst relativ kurzfristig. Es kann aber auch sein, dass ich spontan noch auf ein anderes System umstelle“, erklärt Ebersbach. Beim 4:1 gegen den FC Verden 04 und dem 4:2 gegen den VSV Hedendorf/Neukloster bot er zuletzt Björn Mickelat als zentralen Stürmer auf. Nach einer durchwachsenen Leistung des Routiniers gegen Hedendorf ist nun das Rennen wieder offener. „Arthur ist wieder komplett fit und drängt in die Elf“, verrät Ebersbach. Der 25-jährige Offensivmann hatte zu Saisonbeginn die Pole-Position inne, erzielte in den ersten sechs Partien fünf Treffer und fiel dann bis zum vergangenen Wochenende mit einer Knieverletzung aus. Auch Friesen war durch eine Auszeit im Ranking zuletzt etwas zurückgefallen. Der 18-Jährige befand sich gegen den VfL Güldenstern Stade (2:3) im Urlaub und sah dann in der Folge von der Bank aus zu, wie seine Teamkollegen zwei souveräne Siege einfuhren und vorne viele Chancen herausspielten. „Gegen Harsefeld wäre er von seiner Athletik und Dynamik schon eine sehr gute Lösung“, sagt Ebersbach und bringt mit Müller einen weiteren Kandidaten in Verlosung: „Michel war nach seiner Einwechslung gegen Hedendorf gut drin und hat Akzente gesetzt.“

Der Trainer muss lediglich auf Sebastian Czimmeck (Zerrung) und Yannik Malende (Bänderdehnung) verzichten und warnt sein Team vor dem Tabellennachbarn, der gestern mit 2:0 bei Eintracht Lüneburg gewann. „Harsefeld hat für mich mit Danny Berner den wohl besten Innenverteidiger der Liga und allgemein die beste Defensive“, lobt Ebersbach den Gegner. In der Tat stellen die Mannen aus dem Kreis Stade mit erst elf Gegentreffern die sicherste Abwehr der Liga. „Von allen Teams aus unserer Spielklasse würde ich denen die Oberliga am ehesten zutrauen“, schiebt der Coach hinterher. Er setzt gegen den erfahrenen Kontrahenten auf die gute Form seiner Elf und darauf, dass einer aus seinem Stürmer-Quartett einen guten Tag erwischt.  vw

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