RSV erwartet Schneverdingens „Heide-Brasilianer“ / „Brauchen noch 30 Punkte“

Ebersbach der neue Leader, Büttelmann vor Debüt

Thomas Büttelmann kam in der Winterpause zum RSV zurück, Sonntag soll er als Nummer eins das Tor hüten.

Kreis-Rotenburg - ROTENBURG (maf) · Sollte es tatsächlich so weit sein? „Ja, ich gehe fest davon aus, dass das Spiel stattfindet“, betont Detlef Lehmann, Coach des Rotenburger SV. Mit dem Heimspiel gegen den TV Jahn Schneverdingen soll also am Sonntag (15 Uhr) die große Aufholjagd in der Fußball-Bezirksoberliga losgehen. Mit neuem Personal erhofft sich der Wümme-Club, der auf dem vorletzten Platz überwintert hat, den so wichtigen Klassenerhalt noch realisieren zu können.

Die neuen Kräfte dürften denn auch gleich allesamt in der Startelf zu finden sein. Bei Tim Ebersbach, René Thiel und Norman Heinemann war damit zu rechnen, doch auch Keeper Thomas Büttelmann wird vermutlich sein erstes Punktspiel für den RSV bestreiten, da Stammkeeper Tim Rogas höchstwahrscheinlich aus privaten Gründen ausfällt. „Thomas traut sich das zu – und ich traue es ihm auch zu. Er hat in den Trainingseinheiten sehr gute Leistungen gezeigt“, ist Coach Lehmann vom 20-Jährigen überzeugt.

nGute Argumente

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Und nicht nur von ihm. „Es gibt keine Position mehr, die ich nicht doppelt besetzt habe. Das ist ein gutes Argument für mich. Und dadurch entsteht natürlich ein ganz anderer Druck im Training “, erklärt er. Trotzdem gibt es einen Ausfall und diverse Fragezeichen zu beklagen: Boris Lange muss mit einer Leistenzerrung passen, Klaas Rathjen, Christoph Grube, Tobias Delventhal und Tobias Kirschke sind angeschlagen.

Gegen die „Heide-Brasilianer“ aus Schneverdingen, bei denen auch der ehemalige Rotenburger Robson Basei spielt, erwartet Lehmann einen heißen Tanz: „Ich hoffe auch, dass mein Trainerkollege kühlen Kopf behält. Ich bin nicht darauf aus, die Jungs so heiß zu machen, dass es knallt“, appelliert er an sein Pendant, den früheren Rotenburger Jesco Rohde, und denkt an die Fairnesstabelle: Der RSV rangiert mit drei Gelb-Roten und drei Roten Karten an letzter Stelle, Schneverdingen mit fünf Roten und zwei Gelb-Roten unmittelbar davor.

Vor allem aber soll sich die Rotenburger Lage in der wahren Tabelle schnell ändern. „30 Punkte brauchen wir noch. Aber selbst dann haben wir den Hintern noch nicht definitiv über der Latte“, weiß Lehmann und schickt künftig eine Viererkette ins Rennen, vor die er zwei Sechser postiert. Einer davon ist Rückkehrer Tim Ebersbach, der neue Mittelfeld-Leader. „Die Neuen kommen immer besser in Tritt. Da können sich die Zuschauer freuen“, hofft der RSV-Coach darauf, dass nun auch das heimische Publikum mitzieht.

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