RSV-Aufstieg in die Oberliga

Ebersbach erfährt es während des Umzugs

Rotenburger SV Jubel
+
Rotenburger SV Jubel

Rotenburg – Mitunter ist der Zeitpunkt etwas unpassend. So wie am Samstag. Tim Ebersbach half Co-Trainer Christoph Drewes zusammen mit einigen aus der Mannschaft beim Umzug, als den Coach die Nachricht erreichte, dass der Aufstieg in die Fußball-Oberliga nach der Abstimmung auf dem außerordentlichen Verbandstag fix ist. „Wir haben einmal kurz angestoßen – mit Maurerbier, Wasser und Cola“, berichtete Ebersbach vom eher ungewöhnlich kurzen Umtrunk. Und er scherzte: „Wir hatten noch überlegt, ob wir eine Rakete steigen lassen, aber der Rasen war so trocken, das Risiko wollten wir nicht eingehen.“ In Zeiten von Corona ist es mit der Meisterparty eben nicht so einfach. Sie soll jedoch nachgeholt werden – wenn erlaubt nächsten Monat.

Für den Rotenburger SV könnte die neue Fußball-Saison im Prinzip schon losgehen. Genügend Personal weist der Oberliga-Aufsteiger bereits jetzt auf. Neben den drei Neuzugängen Luca Althausen (U 19 des Niendorfer TSV), Luca Andresen (TSV Otterstedt) und Julian Deppe (TuSG Ritterhude) hat der Wümme-Klub, wie er jetzt mitteilt, inzwischen mit 15 Spielern des bisherigen Erfolgskaders Einigkeit erzielt und verlängert. „Wir wollen aber insgesamt auf 22, 23 Spieler kommen – wenn nicht sogar ein bisschen mehr“, berichtet der Sportliche Leiter Torsten Krieg-Hasch und ergänzt lachend: „Ich habe also noch ganz gut was zu tun.“

Der bisherige Trend in Sachen Personal ist jedoch positiv. „Das ist natürlich leichter, wenn der Erfolg da ist“, weiß Krieg-Hasch, dem allerdings kein höherer Etat zur Verfügung steht. Außer Torwart Henner Lohmann (Bremer SV) hat der Landesliga-Erste alle Stammkräfte und Aufstiegshelden – für eine weitere Saison an sich gebunden. Angefangen beim 13-fachen Torschützen Stefan Denker, der auch von Oberligist TB Uphusen und Landesligist TSV Ottersberg umworben war. Aber auch die Routiniers Björn Mickelat, Christoph Drewes, Tobias Kirschke, Yannik Funck, der Brasilianer Marcello Muniz, Arthur Bossert, Karol Karpus, die Zwillingsduos mit Lucas und Yannick Chwolka sowie Jan und Max Friesen, Michel Müller, Tom Knaak und Jannik Niepel haben dem Verein ihr Ja-Wort gegeben. „Die Mannschaft ist durch den Teamspirit so gefestigt. Und alle sind heiß auf die Oberliga“, meint Krieg-Hasch. Weiterhin zum Stab von Coach Tim Ebersbach und seinem „Co“ Christoph Drewes gehören Torwarttrainer Lars Neugebauer, Betreuer Jörg Matthies und Physiotherapeut Konstantin Hammesfahr.

Bleiben sechs Akteure, bei denen noch Klärungsbedarf besteht – und zwar bei Yannik Malende, Tim Potratz, Atilla Iscan, Daniel Reuter, Mathis Wulff und Lukas Heller. „Da laufen die Gespräche noch“, sagt Krieg-Hasch und nennt bei einigen von ihnen auch berufliche Gründe.

Die Bemühungen um weitere neue Kräfte sind damit längst nicht eingestellt. „Den einen oder anderen haben wir noch in der Hinterhand“, bestätigt der Sportliche Leiter, der vor allem einen Keeper nach dem Lohmann-Abgang sucht und ein großes Interesse an Felix Mindermann vom TSV Ottersberg nicht abstreitet.

Von Matthias Freese

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Bund und Länder ziehen die Corona-Notbremse

Bund und Länder ziehen die Corona-Notbremse

Was ein gesundes Frühstück ausmacht

Was ein gesundes Frühstück ausmacht

Ganz einfach: So gelingen Ihnen Maronen zu Hause im Backofen - Koch erklärt worauf es ankommt

Ganz einfach: So gelingen Ihnen Maronen zu Hause im Backofen - Koch erklärt worauf es ankommt

So gelingt die perfekte Buttercreme

So gelingt die perfekte Buttercreme

Meistgelesene Artikel

Neuschwander hat Linke im Derby gut im Griff - 1:1

Neuschwander hat Linke im Derby gut im Griff - 1:1

Neuschwander hat Linke im Derby gut im Griff - 1:1
Herwig verscheucht den Holzwurm

Herwig verscheucht den Holzwurm

Herwig verscheucht den Holzwurm
Gruseliges Geisterspiel in Neuss: Hurricanes viel zu fehlerhaft - 76:91

Gruseliges Geisterspiel in Neuss: Hurricanes viel zu fehlerhaft - 76:91

Gruseliges Geisterspiel in Neuss: Hurricanes viel zu fehlerhaft - 76:91

Kommentare