RSV stellt Weichen / Banehr zurück nach Westerholz, Posilek nach Visselhövede

Ebersbach und Drewes bleiben

Tim Ebersbach (r.) und Christoph Drewes arbeiten bereits eng zusammen – und werden es auch künftig tun. - Foto: Freese

Rotenburg - Von Matthias Freese. Ähnlich früh wie im vergangenen Jahr hat der Rotenburger SV seine wohl wichtigste sportliche Position für die nächste Saison besetzt: Tim Ebersbach bleibt Trainer der Landesliga-Fußballer.

Der 38-jährige B-Lizenz-Inhaber geht damit im Sommer in seine dritte Spielzeit an der Seitenlinie. Auch Christoph Drewes, aktuell Trainer der Zweiten in der Kreisliga, hängt ein weiteres Jahr beim RSV dran. Das bestätigte der Sportliche Leiter Torsten Krieg-Hasch einen Tag vor Heiligabend gegenüber unserer Zeitung: „Beide haben per Handschlag zugesagt. Dadurch haben wir Planungssicherheit.“

„Die Mannschaft ist seit anderthalb Jahren so etwas wie mein Baby geworden, mir macht es mega Spaß mit ihr. Auch der Verein ist von der Infrastruktur inzwischen richtig gut aufgestellt, wir bekommen immer mehr Professionalität rein“, begründete Ebersbach seine Zusage, die nicht überraschend kommt. Nach Platz fünf im Vorjahr liegt er zur Winterpause mit dem Team nun auf Rang sechs.

In seinem Kader kommt es allerdings aktuell zu ein paar Veränderungen. Als Zugang steht bekanntlich seit längerer Zeit Abwehrspieler Yannik Funck (zuletzt Brinkumer SV) fest. Drei Spieler verliert der RSV wiederum: Robert Posilek, Björn Banehr und Waldemar Wart.

Der junge Posilek wechselt zum ambitionierten Kreisliga-Dritten VfL Visselhövede, da er aus beruflichen Gründen den Aufwand in der Landesliga nicht mehr betreiben kann. „Dem Wechsel steht nichts im Wege. Wir hatten gute Gespräche mit Visselhövede, Robert bekommt die Freigabe“, teilte Krieg-Hasch mit. Posilek hatte 85 Einsatzminuten bei elf Einsätzen bekommen.

Bei Flügelspieler Björn Banehr war es nach den Pokaleinsätzen hingegen bei einem dreiminütigen Kurzauftritt in der Landesliga geblieben. Der 29-Jährige war vor der Saison vom Kreisliga-Absteiger TuS Westerholz gekommen. Er musste im Laufe der Hinrunde aber aus beruflichen Gründen kürzertreten und kehrt zu Westerholz, unangefochtener Spitzenreiter der 1. Kreisklasse Süd, zurück. „Auch ihm legen wir keine Steine in den Weg, obwohl wir von ihm überzeugt sind. Aber wenn man nicht trainieren kann, ist es schwer, in der Landesliga Fuß zu fassen“, so Krieg-Hasch.

Im Fall von Waldemar Wart ging der Trennungswunsch vom Verein aus. Der Defensivspieler stand lediglich 205 Minuten auf dem Feld, wusste Coach Ebersbach in dieser Zeit aber nicht zu überzeugen. Der ohnehin nur bis Jahresende geltende Vertrag wird nicht verlängert. Wart soll bereits einige Optionen im Raum Hannover haben.

„Natürlich halten wir die Augen offen, aber unser Hauptaugenmerk liegt darauf, die U 18-Spieler des JFV Rotenburg, die Anfang des Jahres volljährig werden, schon mit in den Herrenbereich einzubinden“, sagt der Sportliche Leiter. So hat Jan Friesen auch schon häufiger bei der Ersten mittrainiert.

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