RSV gastiert am Sonntag beim VfL Oldenburg / Ebersbach zwei Spiele gesperrt

Duray sieht „keinen Grund, im Tor etwas zu ändern“

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Rotenburgs Lukas Mensing (gelbes Trikot) steht auch am Sonntag gegen den VfL Oldenburg wieder mit im Spielerkreis. Der 18-jährige Keeper überzeugte vergangenes Wochenende bei seinem ersten Saisoneinsatz und bekommt von Coach Benjamin Duray weiter das Vertrauen geschenkt.

Rotenburg - Wann geht die rabenschwarze Serie des Rotenburger SV in der Fußball-Oberliga zu Ende? Diese Frage stellen sich Trainer, Spieler, Verantwortliche und Fans schon seit Wochen. Nach genau einem Drittel der Saison hat der Tabellenletzte noch kein Spiel gewonnen und marschiert bei vier Absteigern direkt auf die Landesliga zu. Ob der Knoten am Sonntag (15 Uhr) beim starken Aufsteiger VfL Oldenburg platzt, ist fraglich.

Allerdings hat der Tabellenvierte, der die Heimspiele auf einem Kunstrasenplatz bestreitet, zuletzt drei Mal in Folge nicht gewonnen. „Das interessiert mich wenig. Wir bereiten uns gewissenhaft auf das Spiel vor und hoffen, am Sonntag endlich den Bock umzustoßen“, sagt Rotenburgs Trainer Bennjamin Duray. Die Aufgabe nicht leichter für den RSV macht, dass Kapitän und Innenverteidiger Tim Ebersbach nach seiner Roten Karte im Spiel gegen die SV Drochtersen/Assel für zwei Spiele gesperrt ist. Wer Ebersbach ersetzt und neben Christoph Drewes den Platz in der Innenverteidigung einnimmt, entscheidet der Coach erst nach dem Abschlusstraining: „Am besten spielen wir ganz ohne Abwehr, denn die Linienrichter winken ja sowieso nicht, wenn Abseits ist“, spielt Duray ironisch auf die jüngsten Partien beim TSV Ottersberg und gegen Drochtersen/Assel an. Duray besitzt mehrere Optionen, die Position des zweiten Innenverteidigers zu besetzen. Infrage käme zum Beispiel der junge Yannik Malende oder der bisherige Sechser Tobias Kirschke.

So gut wie sicher ist dagegen, dass nach seiner zuletzt guten Leistung erneut der erst 18-jährige Lukas Mensing zwischen den Pfosten steht. „Lukas hat seine Sache gut gemacht. Er hat auch in dieser Woche im Training überzeugt, sodass ich keinen Grund sehe, im Tor etwas zu ändern“, legt sich Duray bereits fest. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Björn Mickelat, der in dieser Woche wegen einer Grippe nicht an allen Trainingseinheiten teilnehmen konnte. „Wir werden auch in Oldenburg auf Sieg spielen und versuchen, guten Fußball zu bieten. Jede Mannschaft der Oberliga ist schlagbar. Die Jungs geben im Training trotz des schlechten Tabellenplatzes tüchtig Gas“, lobt der Coach sein Team.

Gegner VfL Oldenburg blieb in den ersten fünf Spielen ohne Niederlage und lag zu diesem Zeitpunkt punktgleich mit FT Braunschweig an der Tabellenspitze. In den jüngsten drei Partien ging der Liga-Neuling leer aus, auch weil sich Torjäger Kai Schröder vor zwei Wochen einen Kreuzbandriss zugezogen hat und somit Monate ausfällt. „Das ist für uns ein herber Verlust, der nicht so schnell zu kompensieren ist“, sagt Oldenburgs Coach Ulf Kliche. Dennoch will er am Sonntag drei Punkte: „Rotenburg ist sicher stärker als es der Tabellenplatz aussagt. Dennoch müssen wir zu Hause gewinnen.“ · jho

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