Auch gegen Wunstorf die Nummer eins / Puhmann hat „die nötige Fitness“

Duray schenkt Lohmann weiter sein Vertrauen

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Der Mann mit der 22 bleibt weiter die Nummer eins: RSV-Keeper Henner Lohmann. ·

Rotenburg - Die Kicker des Rotenburger SV befinden sich körperlich in einem ausgesprochen guten Zustand. Das jedenfalls ist das Ergebnis des Fitnesstests, den Benjamin Duray unter der Woche durchgeführt hat. „Manche hatten Werte, die sie noch nie erreicht haben“, staunt der Trainer des Fußball-Oberligisten und sagt vor dem Heimspiel (morgen um 16 Uhr) gegen den noch ungeschlagenen Aufsteiger 1. FC Wunstorf: „Ich hoffe, dass es den Jungs auch ein bisschen zusätzliches Selbstvertrauen gibt.“

Nach fünf Spielen wartet der RSV immer noch auf den ersten Saisonsieg. „Wir haben erst zwei Punkte – da muss man sich Gedanken machen, mal das eine oder andere zu probieren, um erfolgreicher zu sein“, kündigt Duray durchaus Veränderungen an. Im Tor gibt es die allerdings nicht, obgleich Henner Lohmann zuletzt beim 2:2 gegen den TuS Celle FC patzte. „Henner hat davor super gehalten, da schenke ich ihm auch weiter das Vertrauen. Er wird spielen, da habe ich keine Bauchschmerzen“, betont der RSV-Coach.

Wechsel könnte es also in den anderen Mannschaftsteilen geben. Auch deshalb, weil noch nicht klar ist, ob Colin Heins (Knieprobleme) und Björn Mickelat (Fußprobleme) überhaupt auflaufen können. In den Startlöchern steht dafür Neuzugang Herman Puhmann, der bisher erst für neun Minuten im Spiel bei U.L.M. Wolfsburg auf dem Platz stand. „Herman ist so weit, er hat jetzt die nötige Fitness“, sagt auch Duray, ohne sich aber konkret festzulegen.

Den Schwerpunkt der Trainingswoche bildete dabei der Zweikampf. „Wunstorf ist eine robuste, kämpferische Mannschaft mit sehr dynamischen Außenspielern“, weiß Duray. Hinzu kommt mit Sebastian Schirrmacher ein echter Goalgetter, der in den ersten drei Saisonspielen vier Mal traf, zuletzt aufgrund einer Rotsperre aber zwei Mal aussetzen musste. „Ich gebe der Mannschaft schon die nötigen Informationen, aber eigentlich wollen wir uns gar nicht so viel mit dem Gegner beschäftigen“, sagt Benjamin Duray und bedient sich noch einer alten Redensart: „Wir wollen mit aller Macht den Bock umstoßen.“ · maf

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