Im Duell der Torjäger zieht Stemmen gegen Ritterhude den Kürzeren – 0:2

„Wir waren so harmlos“

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Die Szene, die zum 1:0 führte: Während Martin Illinger (l.) einen langen Ball unterschätzt hat, entkommt Marcel Meyer (M.) auch Jannik Neumann und netzt ein.

Stemmen - Von Matthias Freese. Ohne Nils-Ole Beckmann geht’s einfach nicht beim TV Stemmen. Obwohl der Abwehrchef des Fußball-Bezirksligisten aufgrund seiner Roten Karte für zwei Spiele gesperrt ist, musste er schon vor dem Anpfiff gegen die TuSG Ritterhude helfen und kurzfristig noch die fehlenden Spielbälle aus der Kabine holen. Während der Partie wäre er freilich wertvoller gewesen. So jedenfalls verloren völlig desolate Stemmer das Heimspiel mit 0:2 (0:1).

Es war der wohl gruseligste Saisonauftritt, den die Gelb-Schwarzen da hingelegt hatten. „Wir waren so harmlos. Das war durch die Bank eine richtig schwache Leistung – kein Zweikampfverhalten, kein Spielaufbau“, übte Coach Jaime Wink deutliche Kritik. „Mit unserer normalen Form hätten wir Ritterhude geschlagen.“

Mit Beckmann und seinem ebenfalls gesperrten Partner in der Innenverteidigung, Stefan Ehrke, wohl auch. So musste Goalgetter Martin Illinger im Abwehrzentrum an der Seite von Christoph Paape aushelfen – und patzte beim Ritterhuder 1:0, indem er einen hohen Ball unterlief. Auch Jannik Neumann konnte Torjäger Marcel Meyer nicht mehr stoppen (12.).

Fortan plätscherte die niveauarme Partie vor sich hin. Von zwei schwachen Mannschaften waren die Gäste aber eindeutig die gefährlichere. Auch die Umstellung zur zweiten Halbzeit – Illinger rückte in den Sturm, während Simon Erdmann seine Position hinten übernahm – brachte nicht den erhofften Erfolg. Ritterhude lebte indes von der Qualität eines Marcel Meyer, der auch das 2:0 markierte (53.) und in der Torjägerliste der Liga mit 23 Treffern seinen Vorsprung vor Illinger (20) ausbaute.

Stemmens Antwort? Sie war wie ein Brief, der nicht ausreichend frankiert war und deshalb nicht ankam. Bezeichnend auch, dass der technisch beschlagene Hussen Kenj eine Ecke direkt ins Aus kickte. „Die Jungs können das besser. Sicher merkt man, dass Stefan und Nils-Ole fehlen – aber das darf keine Ausrede sein“, bemerkte Jaime Wink.

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