Drochtersen bleibt uneinnehmbare Festung / Fitschen: „Brauchen noch Verstärkungen“

Früher Schock lähmt den RSV – 0:3

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Jan Fitschen war nur mit der zweiten Hälfte einverstanden.

Rotenburg - Jörg Matthies meinte es ein wenig scherzhaft: „Hier werden wir nie wieder hinfahren“, kommentierte der Betreuer des Rotenburger SV die (übliche) Auswärtsniederlage seiner Oberliga-Fußballer bei der SV Drochtersen/Assel. 0:3 (0:2) hieß es dieses Mal – ein alles andere als gelungener Auftakt in die neue Punktspielrunde.

Kein Wunder auch, dass Coach Jan Fitschen seine Personalplanungen längst noch nicht abgeschlossen hat und darauf verwies, dass „wir noch ein, zwei, drei Verstärkungen brauchen – das weiß der Verein, das weiß ich“. Dem bisher zur Verfügung stehenden Kader – auch Sechser Tobias Kirschke spielte trotz seines Zehenbruchs – attestierte er zwar, auf einem sehr guten Wege zu sein, dem Titelfavoriten aus dem Kehdinger Land war das Team jedoch unterlegen. Erst recht, nachdem Drochtersen bereits in der zweiten Minute durch einen Sonntagsschuss von Finn-Patrick Gierke in Führung ging. „Das ging denkbar ungünstig los. Das war ein Schock. Gegen so eine Mannschaft zurückzuliegen, das ist nicht gerade förderlich“, meinte Fitschen. Allerdings leistete seine Elf im ersten Durchgang auch zu wenig Gegenwehr und kassierte folglich in der 23. Minute bereits den zweiten Gegentreffer. Eine Flanke wurde dabei in die Mitte abgewehrt, einen hohen Pass von Jan Koch verwertete daraufhin Neuzugang Alexander Neumann.

„In der ersten Halbzeit hatten wir nicht eine Torchance, waren nicht einmal in deren Sechzehner gewesen“, verdeutlichte Matthies. Das sollte sich nach der Pause ändern. Der RSV attackierte nun früher und spielte mutiger. „Auf die zweite Halbzeit lässt sich aufbauen“, fand Fitschen, auch wenn Tobias Kirschke (69.), Ferdi Yilmaz (80.) sowie Kevin Klützke per Freistoß (88.) scheiterten und stattdessen Florian Nagel in der Nachspielzeit mit einem Lupfer über Keeper Henner Lohmann auf 3:0 erhöhte.

Gut möglich übrigens, dass der Wunsch von Jörg Matthies in Erfüllung geht und die Wümme-Elf tatsächlich nicht mehr ins Kehdinger Stadion muss – dann nämlich, wenn Drochtersen so weiter macht und am Ende der Saison aufsteigt.

maf

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