Aber vor Partie gegen Saarlouis läuft Hurricanes-Vorbereitung nicht optimal / Wieder nur ein Mini-Kader

Drittes Spiel als Dankeschön?

Kierra Mallard (Mitte) ist eine zentrale Spielerin gegen Saarlouis (links Sabine Niedola, rechts Kimberly Pohlmann). - Foto: Ruppenthal

Rotenburg - Tomas Holesovsky saß gestern Mittag mal wieder vor dem Bildschirm – Videostudium. „Neue Spielerinnen für die nächste Saison anschauen“, wie der Coach der Avides Hurricanes verriet. Die Aufnahmen vom Play-off-Hinspiel seiner Bundesliga-Basketballerinnen beim TV Saarlouis (51:55) hatte er da schon längst analysiert. Und seine Schlüsse für das morgen (19.30 Uhr) anstehende Viertelfinal-Rückspiel in der Rotenburger Pestalozzihalle gezogen.

Es sieht allerdings so aus, als ob sich personell wenig ändern wird und sich die Hurricanes wieder nur zu siebt wehren müssen. Birte Riebesell ist immer noch krank, Cara Tadeus und Beekje Janßen fehlten am Dienstag im Training. „Spielen ohne Training geht nicht“, betont Holesovsky.

Ohnehin läuft die Vorbereitung auf die Partie nicht optimal. Nur zu sechst arbeiteten sie vorgestern in der Halle, da auch die Männer der BG ´89 nicht als Sparringspartner zur Verfügung standen. Ihre Saison ist bereits beendet, die Trainingsaktivität dadurch auch. „Da kann man natürlich nicht viel machen“, ist Holesovsky in der Gestaltung seiner Übungseinheiten stark eingeschränkt.

Dennoch soll die Überraschung, sprich: der erste Sieg im vierten Vergleich mit Saarlouis in dieser Saison, gelingen und das Entscheidungsspiel am Sonntag (15 Uhr) an der Saar her. „Für unsere tollen Fans, die uns so unterstützt haben, will ich noch mal nach Saarlouis fahren – als großes Dankeschön“, betont Holesovsky.

Soll das gelingen, müssen seine Damen aber im Vergleich zum ersten Play-off-Duell noch eine Schippe drauflegen. Insbesondere das erste Viertel bezeichnete auch der Coach als „Katastrophe. Da haben wir das Tempo verloren“ und auch die Zonenverteidigung griff überhaupt nicht. Die Hurricanes mussten froh sein, dass Saarlouis eine so schlechte Wurfausbeute hatte. Mit dem zweiten Viertel lief es jedoch zunehmend besser. „Die Zone zumachen und Saarlouis die Dreier werfen lassen“, lautete Holesovsky Devise, an der er aber im Rückspiel nicht unbedingt festhalten will. „Wir werden in der Defense auch tauschen und werden sehen, was am besten funktioniert.“

Wenn es so gut funktioniert, dass es zur dritten Partie kommt, treten die Hurricanes den Trip wieder erst am Tag des Spiels mit Kleinbussen an. „Das Spiel wäre schon um 15 Uhr, aber die letzte Fahrt war mit knapp sechs Stunden mit Pausen doch recht entspannt“, so Vorstandsmitglied Utz Bührmann. Gegner im Halbfinale wäre der Herner TC oder der SV Halle. - maf

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