Dritter Bruch in zwei Jahren / Fitschen: „Wir sind faktisch abgestiegen“

Klützke – wieder die Nase

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Auf Kevin Klützke (r.) muss der RSV erstmal verzichten – die Nase ist erneut lädiert.

Rotenburg - Der Maskenmann kehrt zurück: Kevin Klützke hat sich vermutlich innerhalb von zwei Jahren den dritten Nasenbeinbruch zugezogen und steht den Oberliga-Fußballern des Rotenburger SV im Heimspiel gegen den SSV Jeddeloh (Samstag, 14 Uhr) nicht zur Verfügung. Immerhin ist noch der Gesichtsschutz vorhanden. „Das war eine Investition in die Zukunft, die Anschaffung hat sich jetzt schon definitiv gelohnt“, nimmt es Coach Jan Fitschen mit Galgenhumor.

Wie schwer der Ausfall des Sechsers wiegt, weiß aber auch er: „Kevin kannst du nicht eins zu eins ersetzen. Er ist ein Fixpunkt in unserem Spiel.“ Fitschen rechnet damit, dass die Nase gerichtet werden muss – und Klützke dann mit der Maske wieder einsatzfähig ist. „Und künftig wird er sie im Spiel wohl immer tragen“, vermutet der Trainer.

Die endgültige Diagnose sollte Klützke beim Arzt bekommen. Doch der 24-Jährige ahnte bereits vorher, dass die Nase gebrochen sein würde: „Aus der Vergangenheit kann ich sagen, dass es sich ähnlich anfühlt und aussieht. Es wäre schon das dritte Mal für mich!“ Nach dem ersten Nasenbeinbruch im April 2013 im Spiel gegen den SV Holthausen-Biene folgte der zweite Anfang 2014 im Training. Auch dieses Mal passierte es in der Übungseinheit, bei einem Zweikampf mit Sajih Jaber knallte Klützke der Ball ins Gesicht. „Das war ganz unglücklich, da kann Sajih nichts für“, betont Fitschen, der gegen Jeddeloh nun eine Alternative aufbieten muss. Da auch Tobias Kirschke (Adduktorenprobleme) bis zum Saisonende ausfällt, bleiben drei Kandidaten. Kapitän Tim Ebersbach wäre einer davon. „Wir könnten aber auch ein anderes System mit einem offensiven Sechser spielen“, denkt Fitschen dabei an Dragan Muharemi oder Dennis Janssen.

Egal, wer den Job übernimmt – für den RSV hat die Partie keine große Bedeutung mehr. Schon nach dem sechstletzten Saisonspiel könnte der Wümme-Club endgültig die Minimalchance verspielt haben, einen der vier regulären Abstiegsplätze noch zu verlassen. „Wir sind faktisch abgestiegen“, hat inzwischen auch Jan Fitschen die letzte Hoffnung verloren. „Wir wollen uns aber noch vernünftig verkaufen – so wie wir es bisher getan haben“, bemerkt der Coach.

maf

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