21:21 – Rotenburg gibt gegen Achim/Baden II einen Sechs-Tore-Vorsprung aus den Händen

Dreyer opfert sich vergeblich

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Verhängnisvolles Duell: Hier zieht Tjark Dreyer (r.) noch an Achim/Badens Kevin Podien vorbei, später foulte der Rotenburger seinen Gegenspieler und sah Rot. ·

Rotenburg - Von Matthias FreeseDieser Punktgewinn schmeckt den Landesliga-Handballern des TuS Rotenburg wie eine Currywurst ohne Ketchup – ziemlich fad. Die SG Achim/Baden II feierte das 21:21 gestern Abend beim Rivalen von der Wümme hingegen wie einen Sieg. Kein Wunder nach einem 6:12-Halbzeitrückstand und dem Ausgleich durch Linksaußen Marcel Witte acht Sekunden vor dem Abpfiff per Siebenmeter.

„So wie es gelaufen ist, müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein“, räumte auch der frühere isländische Nationalspieler Björgvin Björgvinson, der seit dieser Saison die Achim/Badener Reserve trainiert, ein. Rotenburgs Coach Thomas Benjes ärgerte sich indes, dass „wir das Spiel noch aus den Händen haben gleiten lassen.“ Verständlich, schließlich hatte die heimstarke Wümme-Crew die erste Halbzeit dominiert und den Gästen lediglich sechs Tore gestattet. Ein Verdienst vor allem auch von Keeper Denis Jäger, der am Ende drei Siebenmeter und viele weitere gefährliche Würfe pariert hatte. „Das war ganz große Klasse“, fand auch Benjes.

Auch in der 48. Minute führte Rotenburg noch mit fünf Toren (19:14), doch zum Ende hin mangelte es zunehmend an Konzentration, was die körperlich robusteren Gäste ausnutzten. Da zahlte sich auch die Einwechslung von Keeper Thomas Harries für den keineswegs enttäuschenden Bastian Meinken aus. „Das war Glück“, freute sich Björgvinson.

Die Schlussphase hatte es in sich: Gerade noch hatte Fabian Knappik das 21:19 erzielt und Denis Jäger kurz danach einen Siebenmeter von Florian Schacht entschärft (59.), da knallte Daniel Jäger das Leder 34 Sekunden vor dem Ende an die Latte, während Achim/Badens Kreisläufer Cord Katz auf 20:21 verkürzte. Es kam noch dicker für Rotenburg, denn Nick Dräger produzierte völlig überflüssig einen verhängnisvollen Ballverlust. „Wenn er den nicht fallen lässt, gewinnen wir“, wusste auch Tjark Dreyer, der direkt betroffen sein sollte. Acht Sekunden vor dem Abpfiff foulte der Linksaußen nämlich Kevin Podien, sah dafür Rot und produzierte den Siebenmeter, den Marcel Witte nervenstark zum 21:21 verwandelte. „Es hat sich nicht einmal gelohnt, dass ich mich für die Mannschaft geopfert habe“, meinte Dreyer frustriert und muss nun zwei Spiele zuschauen.

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