RSV stellt die Weichen unabhängig von der Liga / „Den Sprung traue ich mir zu“

Drewes und Ebersbach bleiben – Wulff kehrt zurück

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Bleiben für den Rotenburger SV auch nächste Saison am Ball: Abwehrchef Christoph Drewes (vorne) und Kapitän Tim Ebersbach. 

Rotenburg - Von Matthias Freese. Jetzt kommt Bewegung in die Personalplanungen beim Rotenburger SV: Nachdem der Fußball-Oberligist letzte Woche mit Jan Fitschen schnell einen Nachfolger für Trainer Benjamin Duray präsentiert hatte, gaben nun auch die beiden Leistungsträger Christoph Drewes und Tim Ebersbach grünes Licht.

„Wir hängen noch ein Jahr dran“, erklärte Drewes gestern auf Nachfrage. Außerdem gibt es den ersten Neuzugang: Mathis Wulff vom Bezirksligameister TV Jahn Schneverdingen.

Zwei Oberliga-Rivalen aus dem Kreis Verden gucken nun in die Röhre: Dem TSV Ottersberg sagten Ebersbach und Drewes ab – und da TB Uphusen eine schnelle Entscheidung wünschte, „wir die aber nicht so schnell treffen wollten, haben die ihr Angebot zurückgezogen“, berichtet Drewes.

Ottersberg und Uphusen hatten angefragt

  Beim RSV machen sie jetzt den ersten Schritt – und setzen damit offensichtlich eine kleine Kettenreaktion in Gang. „Eigentlich sind sich die Jungs bis auf wenige Ausnahmen einig“, muss der für die Personalgespräche zuständige Thorsten Bruns nur noch die endgültigen Zusagen einsammeln. Fest stehen bisher lediglich die Weggänge von Marcel Costly und Björn Mickelat.

Drewes hat sein Ja-Wort übrigens nicht mit dem Klassenerhalt verknüpft. „Ich habe schon das Ziel, den zu schaffen, weil das ja eigentlich unmöglich war. Wenn wir ein Oberliga-Team zusammenbekommen, können wird dort auch spielen – aber man muss es alles realistisch sehen und eine vernünftige Entscheidung treffen. Mir ist es egal, wo wir spielen.“ Nur eines, das wünscht sich der Innenverteidiger für die Zukunft: „Die ganze Kommunikation im Verein muss besser werden“, spielt er auch die Umstände am Wochenende an, als das Team – wie berichtet – keine Verstärkung von unten erhielt: „Das geht gar nicht.“

Einen neuen Mitspieler erhält Drewes in der Abwehr – der Hemslinger Mathis Wulff kehrt nach drei Jahren in Schneverdingen trotz des Aufstiegs in die Landesliga zurück. „Es war keine leichte Entscheidung, denn es war eine schöne Zeit in Schneverdingen“, sagt der 25-Jährige, der im Nachbarkreis als rechter Außenverteidiger oder auch als Innenverteidiger zur Stammformation gehörte. Da er inzwischen in Bremen Bauingenieurswesen studiert und dort auch wohnt, sprachen vor allem die Fahrtstrecke und der Zeitfaktor für den RSV. In Rotenburg war er damals Leistungsträger der Reserve in der Bezirksliga gewesen. „Den Sprung traue ich mir zu“, betont Wulff.

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