Handballer beweist seinen Torriecher

Drei Teams „streiten“ sich um Misere

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Lukas Misere befindet sich derzeit auf einem Höhenflug. Der Handballer des TuS Rotenburg war am Wochenende gleich zwei Mal im Einsatz und erzielte insgesamt 25 Tore. ·

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Für Lukas Misere ist die Sporthalle so etwas wie ein zweites Zuhause. Vier Mal pro Woche trainiert der ehrgeizige Handballer, am Wochenende stehen zudem noch zwei Punktspiele auf dem Programm. Wie wichtig der 17-jährige Goalgetter für den TuS Rotenburg ist, bewies er mit seinen insgesamt 25 Toren – zwölf davon für die A-Jugend in der Landesliga gegen die HSG Lesum/St. Magnus (37:30), 13 dann einen Tag später bei den Kreisoberliga-Herren gegen die SG Findorff Bremen (30:35).

In der vergangenen Saison schnürte Misere auch noch zusätzlich die Fußballschuhe für die JSG KAWU in der U 18-Landesliga. Dass bei solch einem Pensum dafür keine Zeit mehr blieb, ist nicht verwunderlich. „Ich habe wirklich gerne Fußball gespielt, aber das wurde nun alles zu viel. Für mich geht Handball vor“, erklärt der Angreifer seine Beweggründe.

Die A-Jugend-Handballer dürften über diese Entscheidung sehr erfreut sein, schließlich zählt er im Team zu den absoluten Leistungsträgern und ist aus der Mannschaft nicht wegzudenken. „Ich versuche immer, mein Bestes zu geben. Bislang läuft es sehr gut, so kann es gerne weitergehen“, erzählt der angehende Groß- und Außenhandelskaufmann.

Um sich weiterzuentwickeln, trainiert der 17-Jährige bereits bei den Landesliga-Herren mit. „Eigentlich soll ich dort auch schon mitspielen. Die A-Jugend hat für mich aber Vorrang. Da sich die Spiele dummerweise meistens überschneiden, bin ich noch nicht zum Einsatz gekommen“, erklärt Misere.

Dafür schnuppert der Rotenburger bei der Reserve schon mal etwas Herren-Luft. „Dort geht es ganz anders zur Sache. Vor allem in der Abwehr wird richtig zugepackt. Vom Tempo her habe ich aber keine Probleme“, so der Rückraumspieler, der bei seinem Herren-Debüt auch gleich 60 Minuten auf dem Platz stand. „Die Herren-Spiele bringen mich auf jeden Fall weiter. Ich muss körperlich aber noch zulegen, um noch besser dagegenzuhalten.“

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