Drei Silber- und zwei Bronze-Medaillen für TuS Rotenburg bei Aerobic-DM / „Schwer, sich zu freuen“

Büttner schrammt am Gold vorbei

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Da konnte Wiemke Büttner schon wieder strahlen – obgleich die Rotenburgerin nur hauchdünn das DM-Gold verpasst hatte.

Rotenburg - Es wäre durchaus mehr drin gewesen: Trotz guter Leistungen reichte es für den TuS Rotenburg bei den Deutschen Aerobic-Meisterschaften in Wolfenbüttel nicht ganz zur Goldmedaille. Drei Mal Silber und zwei Mal Bronze – so liest sich die Bilanz am Ende.

Nachdem sich am ersten Tag alle Rotenburgerinnen mit sehr guten Platzierungen für das Finale der besten Acht qualifiziert hatten, ließen sie sich dort die eine oder andere Platzierung wieder abluchsen.

Die erste Medaille ertanzte sich das Dance-Team im Bundesfinale. Etwas geschwächt, sprich ohne die beruflich verhinderte Lena Jedamzik, mussten Esther Gödecke, Luna Warnken, Sina Lüdemann, Alicia Koppe, Jella Warnken, Flora Heyl und Michelle Otto das Parkett betreten und verließen es als Dritter. „Mit einem kompletten Team wäre Platz zwei drin gewesen“ meinte Trainerin Nina Knodel.

In der Altersklasse 12 - 14 landete das Rotenburger Team auf dem Silberrang.

In der Altersklasse 12 - 14 machten es die Wümme-Mädchen besonders spannend. Aus der Qualifikation gingen sie mit zwei ersten und einem dritten Platz hervor, profitierten dabei aber auch von Fehlern der Gegner. Im Finale mussten Jaqueline Stecher, Lilly-Lu Warnken und Celina Otto im Trio und mit Anastasia Bondarenko und Chantalle Otto im Team jeweils den SSV Ulm vorbeiziehen lassen und freuten sich dennoch über die errungenen Silbermedaillen. „Die Ulmer gehören dem Bundesstützpunkt an und haben deshalb sehr gute Trainingsbedingungen. Daher bin ich sehr stolz auf unsere Leistungen“, betonte Trainerin Maike Sondermann. Das zweite Rotenburger Trio mit Esther Köhlmoos, Livia Günter und Stefanie Boldt platzierte sich auf einem guten fünften Rang.

Nele Ludwig traf es in der Einzelkonkurrenz schon bitterer. Sie patzte in einem Schwierigkeitselement und fiel dadurch vom dritten Platz auf den undankbaren vierten zurück, wobei ihr nur 0,2 Punkte zur Bronzemedaille fehlten. Bei der starken Konkurrenz hatte sie ansonsten eine sehr gute Performance abgeliefert.

Eine weitere Silbermedaille holte Wiemke Büttner in der Altersklasse 15 - 17. Mit 16 Gegnerinnen in der Qualifikation hatte sie das größte und auch leistungsstärkste Feld erwischt und verteidigte Rang zwei aus der Qualifikation. Dennoch bleibt ein Wermutstropfen, denn nur 0,01 Punkte trennten sie von der Goldmedaille. „Da ist es erstmal schwer, sich über Silber zu freuen“, so die 16-Jährige.

Im Trio mit Esther Gödecke und Nele Ludwig vertrat Wiemke Büttner in der „Quali“ noch die angeschlagene Luna Warnken. Im Finale – wieder mit Warnken – erreichten die Drei den vierten Platz, mit nur 0,07 Punkten hinter Ulm.

Esther Gödecke und Luna Warnken belegten abschließend im Team mit Chaya Chromik, Sophia Hohmann und Charlene Casjens vom TK Hannover den vierten Platz, gefolgt vom zweiten Rotenburger Team mit Alicia Koppe, Michelle Otto, Jule Tschey und Nele Tschey, das zudem im Länderpokal startete und es mit der Niedersachsen-Mannschaft auf den dritten Platz schaffte.

Als einzige Rotenburger im Erwachsenenbereich waren Sina Lüdemann und Flora Heyl in der Duo-Kategorie dabei. Auch sie mussten nach Platz zwei in der Qualifikation einen Rang im Finale abgeben, sicherten sich aber Bronze.

nk

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