FC Walsede peilt als Underdog das Kreispokal-Finale an

Double-Träume bei Kalteis

Auch auf einen gut aufgelegten Benneth von Frieling (am Ball) wird es für Walsede im Halbfinale ankommen. Foto: Freese

Kirchwalsede/Sottrum – Zwei Vereine aus dem Altkreis träumen vor dem Halbfinale im Fußball-Kreispokal noch vom großen Wurf. Doch die Voraussetzungen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während der FC Walsede aus der 1. Kreisklasse im Heimspiel gegen den klassenhöheren TSV Bülstedt/Vorwerk Mittwoch (19 Uhr) nur Außenseiter ist, scheint es, als ob den TV Sottrum in dieser Spielzeit keiner mehr stoppen könnte.

Dennoch steht dem souveränen Kreisligameister beim Klassenkonkurrenten und Tabellendritten Bremervörder SC (Mittwoch, 20 Uhr) die denkbar schwerste Aufgabe bevor, wie auch der am Saisonende scheidende Vitalij Kalteis zugibt. „Die Tagesform wird entscheiden“, glaubt der Coach, der um die Einsätze von Eike Buckenberger, Helge Osmers, Jan Vollmers und Timo Löber (alle aus beruflichen Gründen) zittert. Auch Mittelfeldstratege Kay Slominski (krank) ist fraglich. Dennoch will sich Kalteis nicht von seinem Plan abbringen lassen. „Die Meisterschaft ist Schnee von gestern. Ich habe jetzt nur noch ein Ziel“ – das Double aus Kreisligatitel und Pokalsieg.

Bei maximal noch vier Spielen (zweimal Pokal, zweimal Liga), die der Coach als Verantwortlicher an der Seitenlinie stehen wird, ehe er das Zepter an seinen Co-Trainer Daniel Mathies übergibt, kommt bei Kalteis immer mehr Wehmut auf. „Man weiß schon, was man verlässt“, gesteht er.

Für den FC Walsede ist das Semifinale vor heimischer Kulisse gegen den TSV Bülstedt/Vorwerk das Saisonhighlight – zumindest vorerst. Obwohl die Gäste in der Kreisliga mitten im Abstiegskampf stecken, sind sie der Favorit. Doch chancenlos sieht Walsedes Trainer Uwe Henke seine Mannschaft nicht. „Das Finale ist das Ziel. Wir rechnen uns viel aus“, gibt er zu Protokoll. Dafür benötig seine Mannschaft aber eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Ligaauftritt bei der SG Hamersen/Sittensen (0:3). „Die Generalprobe ist misslungen. Der eine oder andere hatte den Fokus aber schon auf Mittwoch gelegt“, gibt Henke zu, der mit Matthias Feist, Marcel Fettköter und Malte Heuer drei Akteure aus der Zweiten in den Kader berufen wird. Auch bei Klaas Tietjen besteht nach seinem Fingerbruch die Hoffnung, dass er rechtzeitig fit wird.  ntr

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