Botheler erlangt DFB-Elite-Jugend-Lizenz

Doppelter Lohn für Meinke

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Christoph Meinke ist durch die DFB-Elite-Jugend-Lizenz auch an seinen Posten als Stützpunkttrainer gekommen.

Bothel - Die Gewissheit über die bestandene Prüfung zur DFB-Elite-Jugend-Lizenz hat Christoph Meinke bereits. Die endgültige Note bekommt der 30-jährige Spieler des TuS Bothel aber erst in einigen Wochen. „Es war echt anstrengend und fordernd, hat aber auch total viel Spaß gemacht“, meint er.

Zwar kann Meinke damit nun alle Jugendteams bis einschließlich der Regionalliga coachen, doch große Pläne hat er erstmal nicht nach seinem Ausstieg als Spielertrainer in Bothel im Sommer. „Ich habe nichts geplant und ursprünglich die Anmeldung abgeschickt, um mich weiterzubilden und neuen Input zu bekommen“, erklärt der langjährige Leistungsträger seines Heimatvereins. 

Der Lizenz-Lehrgang hat sich für Meinke doppelt gelohnt. Im Vorfeld musste er eine 30-stündige Hospitation bei einem DFB-Stützpunkt nachweisen. Diese absolvierte er im vergangenen Jahr beim Jahrgang 2008 in Zeven. „Irgendwie wurde dann dort ein Platz frei, und durch meine Mitarbeit war ich erster Kandidat“, erzählt Meinke. Nun ist er für die Zehn- und Elfjährigen verantwortlich und hat ab sofort auch die nötige Lizenz dafür.

Für die dritthöchste Trainerausbildung nach dem Fußballlehrer und der A-Lizenz hat er einiges an Aufwand in Kauf genommen. Insgesamt zweieinhalb Wochen Urlaub hat der Bankkaufmann für die beiden einwöchigen Lehrgänge in Barsinghausen geopfert. Anfang der Woche standen die Prüfungen an. Mündliche Abfrage, Leiten eines Trainings mit der U 16 von Hannover 96 sowie der U 15 und U 17 des JFV Calenberger Land, Nachweis des fußballerischen Vermögens und eine Selbstreflexion gehörten dazu. „Für zwei Tage schon ein ordentliches Programm“, findet Meinke.

Schon zuvor hatte er neben der Hospitation einige Prüfungsleistungen abgeben müssen. Neben Online-Hausaufgaben stand ein Motivationsvideo sowie ein aufgenommenes Training mit der U 14 des JFV Wiedau Bothel auf dem Zettel. „Die Jungs haben das wirklich gut gemacht und dafür ihre Capri-Sonne bekommen“, verrät Meinke.

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