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Doppelspitze für Bothel: De Vries kommt, Schlifelner bleibt

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Von: Hendrik Denkmann

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Christoph Meinke (v.l.), Nico de Vries, Dennis Schlifelner und Torben Klinger stehen nebeneinander vor dem Sportplatz in Bothel.
Aus drei werden vier Coaches: Nico de Vries (2.v.l) verstärkt das Trainerteam um Christoph Meinke (l.), Dennis Schlifelner und Torben Klinger (r.). © Schanowski

Nico de Vries ist der neue Mann an der Seitenlinie. Er unterstützt Dennis Schlifelner ab der neuen Saison. Und auch beide Co-Trainer bleiben Bothel erhalten.

Bothel – Nico de Vries hat sein Ziel erreicht. Der 31-Jährige coacht ab der neuen Saison einen Fußball-Kreisligisten. „Ich kann und ich will das auch, habe ich mir immer gesagt“, berichtet der Trainer-Neuzugang des TuS Bothel. Damit bildet er an der Seitenlinie des Abstiegsrundenteilnehmers künftig eine Doppelspitze mit Dennis Schlifelner. Außerdem assistieren dem Duo weiterhin Christoph Meinke und Torben Klinger.

Der Kontakt zwischen de Vries und dem Verein bestand schon über Monate. „Bothel ist ja nicht das größte Dorf. Da merkt man, wenn einer hier hinzieht“, weiß der Vertriebsmitarbeiter von Behrens Holz- und Bauelemente in Rotenburg. Vor eineinhalb Jahren zog es ihn mit seiner Freundin in eine Wohnung, die nur rund 500 Meter vom Sportplatz entfernt liegt. Vertragsgespräche blockte de Vries aber bislang immer ab. „Ich wollte im Winter nicht wechseln. Ich bin dafür, dass man die Saison immer zu Ende bringt. Da bin ich in einer Vorbildfunktion“, erklärt der scheidende Trainer der zweiten Mannschaft der SG Westerholz/Hetzwege aus der 2. Kreisklasse Süd. Dort steht der C-Lizenz-Inhaber derzeit in seiner zweiten Saison als Chefcoach. Zuvor hatte er drei Monate die Rolle des Co-Trainers der Ersten unter Tomas Meyer inne, der ihn nach Westerholz geholt hatte. Als Spieler hatte de Vries die meiste Zeit in der Zweitvertretung des SV RW Scheeßel auf dem Platz gestanden. Nach einer Schulterverletzung hatte er allerdings vor Jahren aufgehört.

Klinger greift wieder als spielender Co-Trainer an

Immer noch aktiv dabei sind hingegen Meinke und Klinger. „Torben wird neben Christoph auch als spielender Co-Trainer wieder angreifen“, verrät Schlifelner und macht keinen Hehl daraus, dass er in de Vries künftig einen Gleichgestellten an seiner Seite hat: „Ich habe nie gesagt, dass ich das unbedingt als alleiniger Coach machen will.“

Der Kreisliga-Neuling de Vries habe zwar von der 2. Kreisklasse zur Kreisliga einen Sprung vor sich, meint Schlifelner, den traue er ihm aber zu. Zudem passe es charakterlich sehr gut und „er ist einer, der für die Aufgabe brennt“.

Schlifelner hofft auf Entlastung

Langfristig solle de Vries „den Stab komplett übernehmen“, sodass Schlifelner sich auf die Rolle des Sportlichen Leiters konzentrieren könne. „Die ruht aktuell zwar auch bei mir und ich mache das quasi in Doppel-Funktion. Langfristig würden mir so aber wieder mehr Kapazitäten geschaffen werden“, erklärt er und freut sich auf die Zusammenarbeit.

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