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Flora Heyl

Flora Heyl in Südkorea – dort feierte die 19-Jährige bei der WM ihren größten sportlichen Erfolg.

Rotenburg - Flora Heyl hat nicht nur sich selbst „beschenkt“, sondern auch ihren TuS Rotenburg! Der zehnte Platz bei den Aerobic-Weltmeisterschaften im Juni in Incheon, nahe der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, war der größte persönliche Erfolg der 19-Jährigen, aber eben auch der bisher imposanteste der Sparte.

Trotz Abitur-Stress entschied sich die Gymnasiastin bereits im Herbst 2015, den Weg der WM-Nominierung zu gehen. Der erste Schritt dafür war das Bestehen des Bundeskadertests. Nach mehreren Trainingscamps und Sichtungslehrgängen in Hannover und Ingelheim (Rheinland-Pfalz) im Frühling 2016 wurde Flora Heyl dann ins Dance-Nationalteam berufen und nach vier nationalen Wettkämpfen mit jeweils ersten Plätzen und einem dritten Platz beim internationalen Aquae-Open-Cup in Frankreich auch tatsächlich für die Weltmeisterschaft nominiert.

„Wir hatten ein tolles Teamgefühl in der Nationalmannschaft. Die Lehrgänge und Wettkämpfe haben uns wirklich gut zusammengeschweißt. Gerade das – und auch der Moment bei der WM direkt, bevor wir die Wettkampffläche betreten haben – wird mir am meisten in Erinnerung bleiben“ schwärmt die Rotenburgerin von ihren Erlebnissen.

Einige Entbehrungen waren nötig. „Neben den Abi-Vorbereitungen waren bis zu fünf Mal Training pro Woche für Flora keine Seltenheit“, lobt Rotenburgs Trainerin Maike Sondermann den beachtenswerten Ehrgeiz und die Disziplin ihres Schützlings während der Doppelbelastung Schule und Sport.

Und nicht nur im Dance-Nationalteam feierte Flora Heyl Erfolge. Auch in der Duo-Kategorie lief es für sie richtig gut. Mit Partnerin Sina Lüdemann erzielte sie je einen dritten Platz bei der nordrhein-westfälischen Meisterschaft und der rheinland-pfälzischen Meisterschaft sowie den vierten Rang bei den niedersächsischen Titelkämpfen. Mit Lena Jedamzik krönte sie zudem den Saisonabschluss mit einem Vizemeistertitel bei der Deutschen Meisterschaft in Stockach.

Ihre Zeit beim TuS Rotenburg ist nun aber vorerst vorbei. Das Jura-Studium hat Flora Heyl nach Hannover geführt, wo sie dank des ansässigen TK Hannover aber dem Aerobic-Sport treu bleibt. - nk

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